Vorteil-Center sind für den letzten Run auf Kostüme gerüstet

 

Karneval ohne Kostüme ist kein Karneval

Die fünfte Jahreszeit steuert auf ihren Höhepunkt zu. Es wird nach Herzenslust gefeiert, geschunkelt und getanzt. Doch was das bunte Treiben auf den Straßen so einzigartig macht, ist die Kostümierung. „Karneval ohne Kostüme ist kein richtiger Karneval“, lautet denn auch das einstimmige Resümee der von RWN befragten Kunden der Karnevalsabteilung im Vorteil-Baucenter Asbach.

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Während die einen immer wieder auf das gleiche Piratenkostüm aus dem Kleiderschrank zurückgreifen, „gibt es auch immer mehr Jecken, die das Verkleiden richtig zelebrieren“, fasst Fachberaterin Justyna Eichler ihre Beobachtungen zusammen. Flamingo-, Rotkäppchen-, Tier- und Steampunk-Kostüme sowie Köln ,rut un wiess‘ seien in diesem Jahr Verkaufsschlager – und auch für Last-Minute-Käufer noch verfügbar.

Das weiß auch Greta aus Altenkirchen zu schätzen. Gemeinsam mit Ehemann und zwei Kindern war sie auf der Suche nach einem „bequemen Outfit“ für die tollen Tage: „Wir machen uns schon seit Monaten Gedanken um unsere Kostüme, sind angenehm überrascht von diesem riesigen Angebot. Doch entschieden haben wir uns noch nicht.“

Eine klare Vorstellung von ihrer Verkleidung hat hingegen Michelle aus Asbach. „Ich gehe ganz klar als Bundeswehrsoldatin.“ Ihr Begleiter Nils wiederum schwankt noch: Polizist, Super Mario oder dessen Bruder Luigi – eines dieser Kostüme soll es werden.

Dass Kostüme einfach zum Karneval dazugehören, unterschreibt auch Tanja aus Eitorf. Zusammen mit Tochter Emilie war sie auf der Suche nach einer passenden Verkleidung für den Kinder-Karneval. „Ich wünsche mir so ein Kostüm, wo meine Beine reinkommen und vorne ein Hai ist“, wird Emilie ganz konkret. Dass sie mit solchen Huckepack-Kostümen voll im Trend liegt, interessiert sie weniger: „Ich finde das einfach witzig.“ Und auch für ihre Mutter hat sie einen Tipp: „Du könntest als Zebra gehen.“ Ob Tanja auf diesen Vorschlag eingeht, ist noch ungewiss. Um ihr eigenes Kostüm auszuwählen, wird sie noch einmal mit einer Freundin losziehen. Dann soll es wieder ins Vorteil-Baucenter gehen: „Ich finde die Auswahl hier einfach nur riesig.“

Auf ihren Fundus greift Nora aus Windhagen zurück. Sie kam in die Stoffabteilung, um sich beraten zu lassen, wie sich vorhandene Kostüme pfiffig „aufpimpen lassen.“ Sowohl dem Clowns-Kostüm, das sie für den Straßenkarneval einplant als auch der Verkleidung als Galaxie, die für Weiberfastnacht vorgesehen sei, „will ich mit ein paar Änderungen den letzten Schliff geben.“

Julia aus Burg­lahr indes will in diesem Jahr etwas ganz Neues wagen: „Wenn ich das Passende finde, dann gehe ich als Kölsch-Bier. Ich bin jetzt noch auf der Suche nach einem weißen T-Shirt mit Früh-Kölsch drauf. Und auch der Rock fehlt mir noch.“ Tatkräftig und fachmännisch unterstützt wird sie von ihrem Partner Rolf, für den sich als Mitglied im Festausschuss der KG Schöneberg die Kostümfrage nicht stellt: „Ich trage Uniform.“

Mit einer klaren Vorstellung hat sich Jacqueline aus Asbach in die Karnevals-Abteilung begeben. „Ich bin in der Ausbildung in einem Kölner Kindergarten. Und da ist es fast schon obligatorisch, mich als Clown zu verkleiden.“ Zudem sei sie auf der Suche nach hautfreundlichen Schminkutensilien.

16 Jahre lang war Manuela aus Buchholz in der Tanzgarde aktiv. Jetzt trete sie zwar etwas kürzer, doch „Karneval ohne Kostüm ist kein Karneval. Meine Vorstellungen für dieses Jahr gehen in die Richtung ‚Köln –Rot und Weiß‘. Und wenn ich mich hier umschaue, dann finde ich bestimmt das Passende.“

Mit herzhaftem Lachen unterwegs waren Elfriede und Rüdiger, ein Rentnerehepaar zu Besuch aus Brandenburg: „Wir dachten an frühere Zeiten. Karneval so zu feiern wie hier, das kannten wir nicht. Das war mehr kontrollierter Frohsinn. Wer feiern wollte, musste aus nichts etwas machen. Deshalb wurden nicht nur Kostüme und Narrenkappen selbst genäht, auch die Karnevalsorden wurden aus Plaste oder Holz im Hobbykeller hergestellt.“ (imr)

Bilder: imr

 

 

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