Mein Verein: Stadtgarde Schwarz-Rot Hennef


Karnevalisten freuen sich auf erste Session

Die begeisterte Karnevalistin Daniela Desart tanzt in der Stadtgarde Schwarz-Rot Hennef und freut sich darauf, bald endlich wieder auf der Bühne zu stehen. Da der Verein erst Ende Februar diesen Jahres und damit nach den tollen Tagen gegründet wurde, laufen derzeit die Vorbereitungen für die erste Session und die ersten Auftritte.

Daniela Desart (kleines Bild) stellt ihren Verein, die Stadtgarde Schwarz-Rot Hennef, vor.
Bilder: privat

Obwohl die Siegburgerin Daniela Desart erst seit etwa acht Monaten in der Stadtgarde Schwarz-Rot Hennef aktiv ist, ist sie eins der Mitglieder, die am längsten mit dabei sind. Wie einige andere auch gehörte die 27-Jährige zuvor einem Siegburger Verein an, dessen Tanzgarde aufgelöst wurde.

Der Phönix auf dem Vereinslogo weist darauf hin, dass aus etwas Altem etwas Neues entstanden ist. „Wir hatten den Traum weiterhin zu tanzen und haben gemeinsam die Idee entwickelt, einen eigenen Verein zu gründen“, erzählt Desart. „Ich bin total gerne Mitglied, weil hier einfach ganz viel Herzblut drin steckt.“

Die junge Frau ist eine von 17 Tänzerinnen der Seniorengarde, die zweimal in der Woche jeweils etwa zwei Stunden trainiert. „Es findet aber auch noch ein Trainingslager statt, gerade jetzt, wo es auf die ersten Auftritte zugeht“, weiß die Tänzerin. Etwa vier bis fünf Stunden wird dann sonntags ein intensiveres Training gemacht, das Gelenkigkeit und Ausdauer verbessern soll, während unter der Woche an den Tanzschritten gefeilt wird.

In der Juniorengarde ist Daniela Desart zudem als Betreuerin aktiv. „Das heißt, dass ich auch dort beim Training mit dazu komme und entweder die Trainerin und die Co-Trainerin unterstütze oder schaue, was die Kinder gerade brauchen.“ Die 13 Tänzerinnen und ein Tänzer trainieren einmal unter der Woche sowie sonntags jeweils für zwei Stunden.

Obwohl die Stadtgarde eigentlich eine reine Damengarde ist, werden auch Tänzer aufgenommen. Diese müssen jedoch die gleiche Leistung abliefern wie die Tänzerinnen, da der Verein ganz bewusst auf Hebungen in seinen Tänzen verzichtet.

Da die Stadtgarde erst nach der Karnevalssession 2017/18 gegründet wurde, steht dem Verein aktuell eine aufregende Zeit bevor. Der erste Auftritt wird am 3. November im Rahmen der vereinseigenen Sessionseröffnung mit etwa 300 geladenen Gästen stattfinden. „Wir sind total gespannt darauf“, erzählt Desart. „Dort werden auch zum ersten Mal die Uniformen präsentiert. Sie sind sehr schön, sehr edel.“ Insgesamt 23 Auftritte sind für die erste Session geplant, so zum Beispiel beim Kinderkarneval der Alten Großen Uckerather KG Remm-Flemm und auf der Seniorensitzung der KG Quer durch de Waat.

„Wir wollen eine starke, stabile Truppe haben, die in der Karnevalszeit, aber auch darüber hinaus ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt und als Team fungiert und das schaffen wir mitunter dadurch, dass wir nicht nur während dem Training Kontakt haben, sondern dass wir auch privat etwas miteinander machen“, berichtet Desart.

Nicht ohne Grund lautet das Vereinsmotto „Mir sin eins“. So besuchen die Mitglieder gemeinsam Feste und Veranstaltungen wie „Jeck im Sunnesching“ in Bonn und das Hennefer Stadtfest. Im August gab es ein vereinsinternes Sommerfest und im Advent ist eine Weihnachtsfeier geplant.

„Wir sind eine junge Truppe, die sich etwas Neues schafft und da herrscht ganz viel Engagement und der Wille, dass wir auch etwas Langfristiges schaffen“, so Desart. „Wir möchten uns als Verein immer weiter vergrößern und weiterentwickeln.“

Aktuell besteht der Verein aus über 40 aktiven und 16 inaktiven Mitgliedern im Alter von acht bis 83 Jahren. Die meisten Mitglieder kommen aus Hennef. Trainiert wird sowohl dort als auch in Siegburg. (eg)

 

 

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