Kein Ausblick ohne Durchblick

Mit mehr als 800 eigenen Filialen sowie Franchise-Geschäften, die in circa 200 Städten Deutschlands betrieben werden, ist das Unternehmen Apollo-Optik der nach eigenen Angaben filialstärkste Optiker hierzulande. Die weltweit führende Muttergesellschaft ist in mehr 40 Ländern vertreten. Das Apollo-Sortiment umfasst Eigenmarken ebenso wie namhafte Designerfassungen und Sonnenbrillen sowie Kontaktlinsen und Pflegemittel.

100 Prozent Zufriedenheit verspricht die Optiker-Kette ihren Kunden.
Bild: Pixelio/Jörg Blanke

Die im Jahre 1957 als Tochtergesellschaft des Versandhauses „Quelle“ in Fürth gegründete „Foto-Quelle“ ließ 1969 den Namen Apollo als Marke eingetragen. Drei Jahre später ging daraus das gleichnamige, eigenständige Unternehmen hervor.

Die seit 1998 in der bayerischen Goldschlägerstadt Schwabach beheimatete Apollo-Optik schloss sich im selben Jahr der internationalen Pearle-Gruppe an, die wiederum 2011 von GrandVision, einem der größten Optik-Konzerne der Welt, übernommen wurde. Dessen Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1891, als der Optiker Christian Nissen in Helsinki sein erstes Geschäft eröffnete.

Sämtliche Fertigungsprozesse werden in den einzelnen Apollo-Filialen vor Ort oder – wenn es deren Kapazitäten übersteigt – am Schwabacher Hauptsitz durchgeführt. In der dortigen Produktion werden die von den Glaslieferanten gelieferten Gläser geschliffen. Diese Arbeiten werden mit Hilfe von vorwiegend CNC-gesteuerten Schleifmaschinen voll- oder halbautomatisch vorgenommen. Anschließend werden die Brillengläser und -fassungen an die Filialen versandt und dort montiert. Nur in bestimmten Einzelfällen übernimmt die Zentralwerkstatt die komplette Endmontage der Brillen. Aufgrund der Auftragszunahme in den vergangenen Jahren könnte der Anteil der Brillen, die in der Zentrale montiert werden, in Zukunft aber ansteigen, da sich hier viele Abläufe automatisieren lassen.

Bei den Zulieferern kooperiert Apollo-Optik sowohl mit bekannten Produzenten von Qualitätsgläsern – zunächst mit Zeiss, später mit Rodenstock – als auch mit anerkannten Herstellern von Fassungen. Eine Vorreiterrolle nimmt Apollo auf dem Gebiet der Gleitsichtgläser ein. Mit Hilfe eines innovativen Herstellungsverfahrens namens „Optimade“ kann das Unternehmen Brillenträgern, die ein Glas sowohl für den Nah- als auch für den Fernbereich benötigen, Gleitsichtgläser anbieten, die einerseits besonders dünn, andererseits dennoch sehr stabil sind.

Grundsätzlich ist es das Bestreben des Unternehmens, für die Anforderungen und Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden individuelle Sehlösungen zu finden. Diesem wird durch die „100-Prozent-Zufriedenheitsgarantie“ und weitere Leistungen wie eine lebenslange Servicegarantie ein risikofreier Kauf zugesichert. Mit speziellen Aktionen, die etwa alle drei Monate wechseln, wie beispielsweise der Kampagne „Altersrabatt“, sollen weitere Kunden gewonnen werden. Doch letztlich hängt die Kundenbindung gerade auch in der Optiker-Branche von der Kompetenz der Mitarbeiter und deren professioneller Beratung ab.

Das Unternehmen Apollo-Optik, das insgesamt etwa 3600 Mitarbeiter beschäftigt, betreibt seit Februar 2007 ein internes Fortbildungsprogramm, um Gesellen zu Meistern auszubilden. Das Programm findet in Kooperation mit der Meisterschule Optonia in Diez an der Lahn statt.

Übrigens: Apollo Optik hat auch eine Filiale auf dem Gelände des Vorteil-Centers in der Anton-Limbach-Straße in Asbach. (cm)

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