Wichtige Tipps zum Schulstart

 

Kinder brauchen Begleitung im Web

Mit dem Schulstart beginnt für viele Kinder und ihre Familien eine aufregende Zeit. Mit Unterrichtsbeginn kommen sie in ein neues soziales Gefüge, tauschen sich noch stärker mit Gleichaltrigen aus und haben plötzlich neue Interessen. Heutzutage spielen im Alltag der Kinder digitale Medien eine große Rolle. „Schau hin!“, eine Initiative des Bundesfamilienministeriums, erklärt, was für Schulkinder altersgerecht ist und was Eltern beachten sollten.  

Das Surfen macht Kindern Spaß. Ein sicheres Vergnügen, wenn die Eltern ein paar Dinge beachten.
Bild: StartupStockPhotos

Schulanfänger sammeln zunehmend Erfahrungen mit Computern – idealerweise von den Eltern begleitet. „Fürs Chatten ist es zur Einschulung noch zu früh“, sagt „Schau hin!“-Mediencoach Iren Schulz, „zumal Lesen und Schreiben eine Grundvoraussetzung sind.“

Für das Surfen im Netz setzt die Initiative auf den Dreiklang „Dabei sein, Zeit begrenzen und Absichern“: Eltern sollten dabei zunächst dem Nachwuchs erklären, wie das Internet funktioniert. Eine gute Grundlage dafür schaffe www.internet-abc.de . Für Kinder, die gerade eingeschult werden, sehen die Experten eine halbe Stunde Mediennutzung als genügend an. Außerdem empfehlen sie, einen Kinderzugang einzurichten und gute Kinderseiten als Lesezeichen festzulegen. Gleichzeitig sei Aufklärung zu allen Netzthemen, die die Sicherheit betreffen – von Datenschutz bis zu Kostenfallen – notwendig.

Ein eigenes Smartphone zur Einschulung, das wird von den Experten kritisch gesehen. Die meisten Kinder in dem Alter seien noch nicht in der Lage, Gefahren und Risiken der Smartphone-Nutzung zu überblicken. Den Wunsch vieler Eltern, dass ihr Kind erreichbar sei, könne auch ein klassisches Handy ohne Internetfunktion erfüllen. Wer ein ausgedientes Smartphone dem Nachwuchs überlässt, sollte auf jeden Fall die Sicherheitseinstellungen genau prüfen, um „sicherzugehen, dass die Kinder nur nutzen können, was sie auch nutzen dürfen.“

Mit dem Smartphone wächst der Wunsch nach Spielen. Altersgerechte Spiele gibt es für Telefone, Tablets, Computer und Konsolen. Die Kennzeichen USK 0 und USK 6 gäben dabei gute Orientierungen, seien aber keine pädagogischen Empfehlungen. Deshalb sollten die Kinder auch bei diesen Spielen von ihren Eltern begleitet werden. (red)

 

 

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