Neuer Kreis-Beirat für Migration und Integration

 

Kombination aus Erfahrung und jungem Engagement

Die Wähler haben entschieden, wer ihre Interessen künftig im Beirat für Migration und Integration des Landkreises Neuwied vertritt.

Bild: geralt

Drei Frauen und sieben Männer unterschiedlicher Nationalitäten liegen nach Auszählung der Stimmen vorne. Das beste Ergebnis eingefahren hat Nedjet Demir aus Neuwied, gefolgt von Iyad Asfour, ebenfalls aus Neuwied, und Abdulmunem Albatran aus Linz – allesamt Neulinge in der Beiratsarbeit auf Kreisebene.

Doch auch „erfahrene“ Beiratsmitglieder wie die bisherige Vorsitzende, Violeta Jasiqi, und Pembe Akar, beide aus Linz, sowie Serdar Bilici und Hans-Peter Groschupf, beide aus Neuwied, sind wieder in den Beirat gewählt. Raffaele Zampella aus Neuwied, Tatiana Himmelmann und Zachary Gallant aus Unkel komplettieren die Riege der zehn Gewählten.

Konstituieren wird sich der neue Beirat nun am 25. November. Dann wird der Beirat unter Vorsitz von Landrat Achim Hallerbach aus seiner Mitte unter anderem auch seinen Vorsitzenden wählen. Neben den zehn gewählten Beiratsmitgliedern gehören dem Beirat auch fünf Mitglieder an, die durch den Kreistag (voraussichtlich am 18. November) berufen werden.

Landrat Hallerbach ist zuversichtlich, dass auch in der kommenden Legislaturperiode die bisherige gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Beirat, Politik und Verwaltung fortgesetzt werden kann.

„Die Zusammensetzung des neuen Beirates mit Männern und Frauen aus Stadt und Kreis Neuwied, aus erfahrenen Beirats-Mitgliedern und ‚Neulingen‘ in der Beiratsarbeit verspricht eine gute Kombination aus Erfahrung und jungem Engagement. Ich hoffe, dass wir die bisherige konstruktive Zusammenarbeit mit dem Beirat auch in den nächsten fünf Jahren fortsetzen können, “ blickt der Landrat auf die kommende Legislaturperiode.

Enttäuschend hingegen sei, so der Landrat, die Wahlbeteiligung. 832 Bürger haben auf Kreisebene von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Das sind gerade einmal 5,42 Prozent aller Wahlberechtigten. „Die Wahlbeteiligung liegt zwar etwas höher als bei der letzten Wahl; doch auch für die Kandidatinnen und Kandidaten hätte ich mir gewünscht, dass ihre Arbeit im Beirat von einer breiteren Wählerschaft getragen wird“, so der Landrat.