Befragung soll Lücken aufdecken


Kreis hilft Familien

Die Familie als Kernzelle der Gesellschaft hat mittlerweile viele Gesichter – von der klassischen Form mit Vater, Mutter und Kind über Patchworkfamilien bis zu einem steigenden Anteil von Alleinerziehenden. Gleichzeitig sind die Anforderungen im Alltag, gerade in Bezug auf Doppelbelastungen wie Beruf und Familie, auch für Eltern und Kinder im Kreis Neuwied spürbar.

Stefanie Bressler (Mitte) präsentiert Landrat Achim Hallerbach (rechts) und Jugendamtsleiter Jürgen Ulrich den neuen Elternfragebogen.
Bild: Kreis

Für die Unterstützung der Familien in ihren alltäglichen Aufgaben konnte der Landkreis Neuwied „in den vergangenen Jahren kontinuierlich ein breites Angebotsspektrum an präventiven Hilfen und Regelangeboten für Eltern, Kinder und Jugendliche ausbauen“, verkündete jüngst Landrat Achim Hallerbach. Das Angebot reiche vom Ausbau der Kindertagesbetreuung, über frühe Hilfen für Säuglingseltern durch die kreiseigene Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin bis hin zur Sozialarbeit an Schulen oder Ferien- und Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche.

In einem Flächenlandkreis wie Neuwied stehe dabei immer eine orts- und lebensnahe Versorgung der Familien im Fokus, so Hallerbach weiter. Familien sollen kurze Wege haben und Unterstützung dort finden, wo sie gebraucht wird. Um dies auch künftig zu gewährleisten hat das Kreisjugendamt unter Regie von Jugendhilfeplanerin Stefanie Breßler und der Netzwerkkoordinatorin des Kreises, Daniela Kiefer, einen Fragebogen erstellt, der sich unmittelbar an Familien wendet. Denn: „Bedarfe und Herausforderungen im Alltag von Familien unterliegen einem ständigen Wandel“, so Hallerbach.

Die Befragung soll nun einen Überblick darüber geben, welche Hilfen, Unterstützungsangebote und Einrichtungen Familien mit Kindern im Kreis Neuwied in Anspruch nehmen und wo es womöglich noch Lücken in der ortsnahen Infrastruktur gibt. Die Teilnahme an der Befragung erfolgt anonym und freiwillig. Fragebögen sind über ausgewählte Kitas in den Verbandsgemeinden, bei Schuleingangsuntersuchungen des Gesundheitsamts sowie der Elterngeldstelle des Jugendamts zu bekommen. (red)

 

 

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