Zwei Konzerte, eine Kunstausstellung und ein Theaterstück


Kultur im Erpeler Tunnel

Der ehemalige Eisenbahntunnel unter der Erpeler Ley, in dem sich am Ende des zweiten Weltkriegs dramatische Szenen abspielten, ist heute eine Kulturstätte mit ganz besonderem Flair. Im Mai startet der ad Erpelle Kunst- und Kulturkreis Erpel mit Musik, Theater und Kunst in die diesjährige Spielzeit.

Der ad Erpelle Kunst- und Kulturkreis nutzt den ehemaligen Eisenbahntunnel in Erpel seit 2006 kulturell. Überregional bekannt ist das Theaterstück „Die Brücke“.
Bild: ad Erpelle

Tunnelblick auf Elvis – so heißt es am Freitag, 11. Mai, um 19.30 Uhr mit der Unkeler Band „Sam Cheanz & The Blue Denims“. Rund zwei Stunden wird Sam Cheanz das Publikum mit dem Mythos Elvis Presley fesseln und dabei immer wieder zu dessen Klassikern ausholen.Einen Tag später, am 12. Mai, treten die fünf Unkeler Rock ´n` Roller um 19.30 Uhr erneut im Tunnel auf. Ihr Programm besteht aus allem, was in dieser Zeit Rang und Namen hatte: Eddie Cochran, Chuck Berry, Little Richard und Jerry Lee Lewis um nur einige Namen zu nennen. Eintrittskarten für beide Veranstaltungen gibt es im Vorverkauf im Musikhaus Hommerich in Unkel (Telefon: 0 22 24/56 97, E-Mail: info@gitarrenhommerich.de) sowie an der Abendkasse.

Die Spielzeit des Theaterstücks „Die Brücke“ startet dann am 18. Mai. Ab 19.30 Uhr wird das Ensemble der Landesbühne Rheinland-Pfalz das historische Schauspiel bereits zum 142. Mal am Originalschauplatz aufführen. Vorstellungen finden bis zum 10. Juni donnerstags, freitags und samstags um 19.30 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen um 15.30 Uhr statt. Eine weitere Vorstellung gibt es am 30. Mai um 19.30 Uhr. Eintrittskarten sind unter anderem bei Medimax in Asbach und Unkel erhältlich.

Eingeleitet wird die Theaterspielzeit am 18. Mai um 18 Uhr mit der Eröffnung der Kunstausstellung „Zeitzeugen“. Zivilisten, die im Tunnel Schutz vor Bomben und Granaten gesucht hatten, fanden sich plötzlich zwischen den Fronten. Nur weil sie mit weißen Tüchern zwischen die Kämpfer traten, wurde die drohende Katastrophe eines Beschusses des Tunnels verhindert. Ihnen gewidmet ist das von den Erpeler Fotokünstlern Thomas Richard Jahn und Hanne Kubach am Originalschauplatz des Geschehens gestaltete Kunstprojekt. Der Eintritt ist frei. (eg)

 

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