Bunte Wiesen helfen


Mehr Blumen für mehr Bienen

Dass das Bienensterben die Menschheit früher oder später direkt betreffen wird, predigen Imker und Wissenschaftler schon seit Jahren. Gründe für den Rückgang der emsigen Pollensammler sind neben dem Einsatz von Pestiziden und auf landwirtschaftlichen Monokulturen auch wenig insektenfreundliche Hausgärten, in denen die Tiere einfach nicht mehr genug Nahrung finden.

Bunte Blumenwiesen sind nicht nur schön anzusehen, sondern helfen auch den Bienen bei der Nahrungssuche.
Bild: Neudorff GmbH

Spätestens seit dem jüngsten Volksbegehren „Rettet die Bienen“ in Bayern müsse jedem klar geworden sein, „dass Obst- und Gemüse ohne Bienen Mangelware wären“, erklärt Kevin Braatz, Einkaufsleiter der Vorteil-Bauzentren Asbach, Unkel und Aegidienberg.

„Egal ob Äpfel, Kirschen oder Erdbeeren, Kürbisse oder Tomaten – rund 80 Prozent der Pflanzen, die uns mit Nahrungsmitteln versorgen, sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Und daher sollte es jedermanns Bestreben sein, Bienen und Hummeln bei ihrer Nahrungssuche im heimischen Garten zu unterstützen.“

Hobbygärtner und Balkonbesitzer können schon mit wenig Aufwand einen Beitrag dazu leisten, dass die Insekten ausreichend Pollen, Nektar und einen geeigneten Lebensraum finden. Alleine durch die richtige Auswahl an Pflanzen können sie zu Rettern der Wildbienen und anderer nützlicher Insekten werden. Sonnenblumen, Kräuter- oder Wildblumen-Mischungen gehören etwa dazu.

Man sollte nur darauf achten, dass möglichst viele verschiedene Blumen und Pflanzen gesät werden, damit die Bienen durchgehend Nahrung finden. Verzichten sollte man indes auf gezüchtete Arten wie Rosen und Dahlien oder Gehölze wie Forsythien, genauso wie auf Pestizide. „Ein buntes Buffet für Bienen und Hummeln lässt sich ganz einfach zusammenstellen – beispielsweise mit der neuen Samen-Mischung unseres Handelspartners Neudorff ,Wildgärtner Freude Bienengarten‘“, führt Braatz weiter aus.

Diese Mischung liefere Bienen und Hummeln sowohl Pollen als auch Nektar. „Die außergewöhnliche Mischung enthält sowohl einjährige als auch mehrjährige heimische Wildblumen. Damit bietet sie schon im Jahr der Aussaat einen bunten Blütenteppich. Vor allem aber sorgen die mehrjährigen Arten für ein jahrelanges Wildblumenerlebnis.“

Neben der Nahrungssicherstellung können Hobbygärtner aber noch mehr für die Bienen tun, indem sie Lebensräume und Nistplätze schaffen – etwa durch totes Holz, dessen Hohlräume und Käfergänge einen idealen Nistplatz bieten, oder auch durch Insektenhotels. Sie gehören schon seit Jahren zum Sortiment der Vorteil-Bauzentren. (imr)

 

 

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