Ausstellung im Willy Brandt-Forum


„Mehr Demokratie wagen“

Unter dem Titel Brandt-aktuell: „Mehr Demokratie wagen“ stellt die aus Köln stammende und mittlerweile in Bad Münstereifel ansässige Malerin Gaby Kutz Werke im Willy-Brandt-Forum(WBF) in Unkel vor.

Unter dem Titel Brandt-aktuell: „Mehr Demokratie wagen“ stellt die aus Köln stammende und mittlerweile in Bad Münstereifel ansässige Malerin Gaby Kutz Werke im Willy-Brandt-Forum(WBF) in Unkel vor.
Bild: Veranstalter

Bei der Eröffnung der Ausstellung sagte der WBF-Vorsitzende Christoph Charlier, der optimistische Titel der Ausstellung setze einen Kontrapunkt zur Gegenwart, in der die Demokratie an vielen Stellen in Gefahr sei.  Die Malerin greife die großen Themen und Gestalten der Zeitgeschichte auf. Ihre Arbeiten wollten wiederentdecken, was allzu schnell vergessen werde.

Kutz hat von 1988 bis 1994 an der Kunstakademie Düsseldorf Malerei studiert und ist Meisterschülerin von Professor Michale Buthe. Sie hat zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Präsentationen auf renommierten Kunstmessen wie der YIA Paris und wird von mehreren Galerien vertreten.

In ihren politischen Porträts bildet Kutz Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ab, die sich für demokratische Ziele, für Friedensbewegungen und Menschenrechte einsetzen, beispielsweise Heinrich Böll, Thomas Mann, Petra Kelly und Martin Luther King und eben Willy Brandt.

Im Willy-Brandt-Forum in Unkel stellt Kutz in Öl gemalte Interpretationen des Alt-Bundeskanzlers vor, die ihn mit Weggefährten seiner Politik zeigen. Hierzu zählt das Gemälde „Fahrt durch Berlin“ im Juni 1963, wo er als Oberbürgermeister der Stadt gemeinsam mit dem damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem damaligen US-Präsidenten J.F. Kennedy durch Berlin fuhr oder das Vierer-Portrait auf dem Bundesparteitag der SPD 1979 in Berlin, das ihn gemeinsam mit Helmut Schmidt, Herbert Wehner und Holger Börner zeigt.

 

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