Lehrpfade für Kinder in Eitorf


Mit Kiki Eichhorn die Natur erkunden

Kindern die heimische Tierwelt auf spielerische Weise näherbringen, das wollen zwei Lehrpfade in Eitorf an der Sieg. Auf dem Keltersberg werden kleine Entdecker von Kiki Eichhorn durch die Natur „begleitet“. Im Waldgebiet Hüppelröttchen treffen sie auf Bienenkönigin Melli von Hüppelrott.

Lehrreich und spannend: Die Erlebnispfade in Eitorf bringen dem Nachwuchs die heimische Tier- und Pflanzenwelt nahe.
Bild: Touristik-Service Eitorf

Der Kinder-Erlebnis-Lehrpfad auf dem Keltersberg nahe des Eitorfer Ortszentrums wurde 2011 auf Initiative des Umweltbeauftragten der Gemeinde Eitorf, Josef Freiburg, und mit finanzieller Unterstützung der Städte- und Gemeinden-Stiftung der Kreissparkasse Köln im Rhein-Sieg-Kreis errichtet.

Eisvogel, Fledermaus und Wassernixe

Auf dem etwa zwei Kilometer langen Wanderweg, der sich an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter richtet, stellt Kiki Eichhorn den Besuchern einige seiner Freunde vor – wie Plitsch, den Eisvogel, Flatti Fledermaus und die Wassernixe Lilli – und „erzählt“ etwas über die Tiere und Pflanzen im Wald.

Damit das Ganze für die Kinder nicht nur lehrreich, sondern auch spannend und spaßig ist, bietet der Weg aber nicht nur Informationen, sondern auch Mitmachstationen. So werden die Kinder etwa zum Tierweitsprung und -wettlauf animiert und können einen Barfußpfad erkunden. Zudem gibt es in der Tourist-Information ein kleines Rätselheft.

Insgesamt passiert man auf dem Weg, der auch für Kinderwagen geeignet ist, jedoch steil bergauf geht, zehn Stationen und wird am Ende mit dem Ausblick auf Eitorf belohnt. Zudem kann man in einem der dort befindlichen Pavillons picknicken.

„Mellis Bienenlehrpfad“ im Eitorfer Waldgebiet Hüppelröttchen wurde im September 2013 eröffnet und ersetzt den im Jahre 1985 durch Initiative von Forstleuten, Imkern und Naturschützern errichteten Lehrpfad „Waldimkerei und Waldhygiene“, der nach fast 30 Jahren einer Erneuerung bedurfte.

Wer mehr über das Leben der Honigbiene und andere Waldbewohner erfahren möchte, ist hier genau richtig: Elf Infostationen halten für Kinder und Erwachsene spannende Fakten und kuriose Details bereit.

Dazu bieten interaktive Elemente und Erlebnisstationen die Chance, Melli von Hüppelrott und ihre Artgenossen mit allen Sinnen zu erfahren. So kann man zum Beispiel die Bienensprache durch Ertasten erlernen, eine Blumenwiese mit Bienenaugen anschauen oder beim „Wabenspiel“ den Job einer Tankwart- oder Wächterbiene übernehmen.

Zudem gilt es ein Rätsel zu lösen: Wer bei den Fragen an den Stationen eins bis neun die richtigen Buchstaben sammelt und das Lösungswort errät, kann an einem jährlichen Gewinnspiel teilnehmen. Die Teilnahmekarten gibt es vor Ort zu Beginn des Lehrpfades sowie in der Tourist-Information. Je nach Aufenthaltsdauer an den Info- und Erlebnisstationen sollte man zwei bis drei Stunden für den 1,5 Kilometer langen Weg einplanen. (eg)

 

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