Freibad und Bürgerpark dienten als Filmkulisse

 

Netflix-Serie made in Unkel

Wenn Stadtbürgermeister Gerhard Hausen von seiner Heimatstadt Unkel erzählt, dann fallen schnell die Schlagworte Kulturstadt oder Rotweingemeinde. Aber auch das Kleinstädtische verleugnet er nicht. Alles zusammen vereint sich aktuell in einem besonderen Auftritt von Unkel: Als Drehort für eine preisgekrönte Netflix-Serie.

Stadtbürgermeiser Hausen bei einem Vor-Ort- Termin mit dem Produktionsteam
Bild: Stadt

Szene aus „How to sell drugs online (Fast)“ – gedreht im alten Unkeler Freibad
Bild: Netflix

Die mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnete Netflix-Serie „How To Sell Drugs Online (Fast)“ war im vergangenen Jahr die meistgesehene deutsche Eigenproduktion des Streamingdienstes. Die sechsteilige Serie behandelt den Alltag Heranwachsender in kleinstädtischem Setting mit all seinen Tücken: Liebe und Herzschmerz, Schulalltag, Party und Freizeitgestaltung, Familie und Freunde, Krankheiten und Glück, sozialer Druck und Gruppenzugehörigkeiten.

Die Zusammenarbeit mit der Kölner Produktionsfirma und dem Filmteam vor Ort lobt der 1. Beigeordnete Wolfgang Plöger als besonders konstruktiv. Die Dreharbeiten, die sich vor allem auf den künftigen Bürgerpark und das dortige Ex-Freibadbecken konzentrierten, fanden fast ausnahmslos in der Nacht statt. Da bot das leere Schwimmerbecken eine eher skurrile Kulisse.

Vor Ort war dabei auch Stadtbürgermeister Gerhard Hausen. „Die Produktion hat einen enormen Aufwand betrieben, hochprofessionell war alles bis ins Detail durchorganisiert, der Parkplatz vor dem Bürgerpark voller Fahrzeuge. Der Stadtchef zeigte sich zudem davon angetan, dass die Kulturstadt Unkel nun auch von Serienmachern entdeckt wurde. „Unsere Kulturstadt ist attraktiv und lässt sich entsprechend prima in Szene setzen“. (fu)

 

 

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