Labyrinth soll auf der Grünfläche angelegt werden – Spender gesucht


Neue Attraktion für Hennefer Kurpark

Ein „Labyrinth für den Kurpark“ – so heißt ein Hennefer Projekt, das Sigrid Klein ins Leben gerufen hat und nun von der Evangelischen Kirchengemeinde und der Stadt unterstützt wird. Inspiriert vom berühmten Labyrinth in der Kathedrale von Chartres, kam die Geistingerin auf die Idee, einen solchen Ort auch im Hennefer Kurpark zu erschaffen. Bis zum 31. Juli ist nun ein Labyrinth-Stein, der später das Zentrum des Labyrinths bilden soll, im Foyer des Hennefer Rathauses zu sehen. Schöpfer des Steins ist der Bildhauer Markus Weisheit.

Bis zum 31. Juli ist der Labyrinth-Stein im Foyer des Hennefer Rathauses zu sehen. Darüber freuen sich (v.l.) Markus Weisheit, Sigrid Klein und Pfarrer Niko Herzner.
Bild: Stadt Hennef

„So ein Labyrinth kann auf ganz vielfältige Weise helfen, unser Leben zu verstehen und im wahrsten Sinne des Wortes Schritt für Schritt die eigene Mitte zu finden“, sagt Siegrid Klein. „Ein solches Labyrinth passt hervorragend in das Konzept des Kurparks“, freut sich auch Johannes Oppermann, Leiter des Hennefer Umweltamtes. Hier fände man auf vielfältige Weise Möglichkeiten,  Körper und Seele etwas Gutes zu tun. Und für Kinder bestehe „die Möglichkeit, ihnen den Lebensweg spielerisch zu vermitteln. Das entspricht dem Sinn der kneippschen Idee.“

Anders als Irrgärten kenne ein echtes Labyrinth übrigens keine Irrwege oder Sackgassen. Es biete eine klare Wegführung, die der Meditation dient, heißt es prosaisch in einer Mitteilung der Stadt. Wie im Leben komme man dabei seinem Ziel manchmal zum Greifen nahe, werde dann wieder anscheinend davon weggeführt, komme ihm aber dennoch mit jedem Schritt näher.

Bleibt zu hoffen, dass auch der Weg zum – übrigens barrierefrei geplanten – Labyrinth kein Irrweg wird. Denn: Das Kurpark-Labyrinth ist als Bürgerprojekt angelegt. Die Kosten zur Errichtung sind als Spenden aufzubringen. Benötigt werden rund 25.000 Euro. Das Presbyterium der Evangelischen Gemeinde Hennef hat ein Konto zur Spendenverwaltung bereitgestellt und beteiligt sich selbst mit bis zu 5000 Euro. „Ein solches Schmuckstück dient der Gemeinde und kann nur gemeinsam mit der Gemeinde geschaffen werden“, ist Pfarrer Niko Herzner zuversichtlich, dass die Finanzierung gelingen wird.

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann das mit einer Spende unter dem Stichwort „Labyrinth Kurpark“, an das Konto der Evangelischen Kirchengemeinde Hennef, IBAN DE17 3705 0299 0000 2001 21. (ct)

 

 

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