Dorferneuerungsprogramm

 

Positive Entwicklung setzt sich fort

Der Erste Kreisbeigeordnete Michael Mahlert zeigt sich hocherfreut über die aktuelle Entwicklung im Dorferneuerungsprogramm: Das neue Förderkontingent steht privaten Antragstellern im Landkreis Neuwied mit geeigneten Vorhaben zur Verfügung. Es wurde gegenüber dem Vorjahr nochmals erhöht und liegt nun bei rund 830.000 Euro.

Wohnhaus mit Anbau der Familie Lambertz/Haberland: (von links: Herr Lambertz/Frau Haberland; 1. Kreisbeigeordneter M. Mahlert, M. Rödder-Rasbach, Dorferneuerungsbeauftragte der Kreisverwaltung
Bilder: Kreisverwaltung Neuwied

Im vergangenen Jahr hatte das Land für den Landkreis Neuwied Fördergelder für Baumaßnahmen in Höhe von rund 616.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln wurden 2019 85 Förderanträge bezuschusst. Durch das Programm soll in erster Linie die Wohnraumschaffung sowie die Umnutzung und Sanierung leerstehender, ortsbildprägender Bausubstanz gefördert werden.

„Die Schwerpunktförderung „Innenentwicklung“ hat zentrale Bedeutung für eine zukunftsorientierte Dorfentwicklung. Diese Förderung ist eine wichtige Unterstützung für viele Bauherren bei der Finanzierung der Sanierung und dem Umbau eines älteren Gebäudes“, betont Planungsdezernent Michael Mahlert.

„Vom Dorferneuerungsprogramm des Landes können Bauherrn profitieren, die ein älteres ortsbildprägendes Gebäude, Baujahr 1960 und älter, sanieren möchten. Voraussetzung ist, dass es sich um eine Gemeinde handelt, die auch über ein anerkanntes Dorferneuerungskonzept verfügt“, erläutert Margit Rödder-Rasbach Dorferneuerungsbeauftragte der Kreisverwaltung.

Ehemalige Scheune mit Garten und Schwimmteich der Familie Lambertz/Haberland

Michael Mahlert machte sich persönlich gemeinsam mit Margit Rödder-Rasbach ein Bild vor Ort bei der Familie Lambertz/Haberland. Die Familie hatte das alte renovierungsbedürftige Fachwerkhaus mit Scheune im alten Ortskern von Linkenbach erworben und in den letzten Jahren vorbildlich saniert, umgebaut und völlig neugestaltet. Im letzten Jahr kam noch ein Anbau an das Wohnhaus hinzu. So ist ein Gebäude in typisch dörflicher Architektur entstanden, das sich in besonderem Maße in den alten Ortskern von Linkenbach einfügt. Auf dem sanierten Anwesen ist noch dazu ein Garten entstanden, der mit regionstypischen Bäumen, Sträuchern sowie artenreichen Stauden bepflanzt wurde. Ein naturnaher Schwimmteich rundet die Gartengestaltung noch ab, sodass die Ortsmitte von Linkenbach auch unter ökologischen Gesichtspunkten zusätzlich aufwertet wird. „Gerade in Zeiten des deutlicher werdenden Klimawandels ist es von großer Bedeutung für das Kleinklima und die Lebensqualität in den Dörfern, dass auch im Umfeld von Gebäuden begrünte Flächen mit standortgerechter Bepflanzung erhalten bleiben oder neu geschaffen werden“, so Michael Mahlert.

Michael Mahlert sieht aufgrund der großen Nachfrage an Fördermitteln im Dorferneuerungsprogramm bestätigt: „Die Schwerpunktförderung stellt ein sehr wirkungsvolles Programm zum Erhalt der Lebensqualität und Attraktivität der Dörfer dar. Von Ihr gehen wichtige Impulse für eine nachhaltige Dorfentwicklung aus, die ländliche Räume und nicht zuletzt auch die heimische Wirtschaft und insbesondere die Handwerksbetriebe gerade in schwierigen Zeiten nachhaltig stärkt.

Potenzielle Bauherren sollten sich frühzeitig über Fördermöglichkeiten bei der Kreisverwaltung informieren. Nähere Informationen gibt es bei der Kreisverwaltung Neuwied: Telefon: 0 26 31/803-235 und auf der Homepage der Kreisverwaltung www.kreis-neuwied.de im Bereich „Bürgerservice – Dienstleistungen“ unter der Rubrik „Dorferneuerung“.

 

 

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