Live aus der Met New York: Cine 5 streamt Gershwins „Porgy and Bess“

 

Pulsierende Welt voller Musik

Eine der beliebtesten Opern Amerikas kehrt nach fast 30 Jahren erstmals wieder an die Metropolitan Opera in New York zurück – und schafft damit nicht nur den Sprung über den großen Teich, sondern auch auf die Leinwand des Lichtspielhauses Cine 5. Im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe „Live aus der Met“ zeigt das Asbacher Kino am Samstag, 1. Februar, ab 19 Uhr George Gershwins Folk-Oper „Porgy and Bess“.

Porgy kehrt in Jubelstimmung aus dem Gefängnis zurück. Als er hört, dass Bess mit Sportin‘Life nach New York gegangen ist beschließt er, ihr zu folgen: Er kann nicht ohne Bess leben. | imrGeorge Gershwins Oper „Porgy and Bess“ wird am 1. Februar ins Cine 5 übertragen.
Bild: Met/Ken Howard

Die erste eigenständige Oper Nordamerikas entstand 1935 auf der Basis des Romans „Porgy“ von DuBose Heyward. Berühmt wurden vor allem die Arie „Summertime“ sowie die Hits „I Got Plenty o´ Nothin´“ und „It Ain´t Necessarily So“.

Angesiedelt im schwarzen Hafenmilleu von Charleston in South Carolina entführt die stilvolle Neuinszenierung von James Robinson das Publikum in eine pulsierende Welt voller Musik, Tanz, Emotionen und Herzschmerz. Hoch geht es her: Zwei Morde, eine Drogensucht, ein kenterndes Fischerboot und eine Gefängnisstrafe stehen dem Liebesglück des gehbehinderten Porgy (gespielt von Kevin Short) und seiner leichtlebigen Bess (Angel Blue) entgegen.

„Wenn Sie Gershwins Oper inszenieren wollen, dann so“, schwärmte der Guardian nach der Uraufführung der neuen Produktion vor zwei Jahren in London. Auch in New York ist das Interesse groß – so groß, dass die Met bereits drei zusätzliche Aufführungen angesetzt hat. Für alle, die den Atlantik für diesen Meilenstein der amerikanischen Operngeschichte nicht überqueren wollen, bleibt allerdings die Vorführung am 1. Februar zunächst die einzige Wahl. (ct)

 

 

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