Lasertag Hall in Asbach eröffnet


Räuber und Gendarm der Neuzeit

In Asbach hat die Abenteuerzukunft begonnen: Auf dem Gelände des Vorteil-Centers, gleich neben der Kartbahn, entstand in den letzten Wochen die erste Lasertag-Anlage der Region. Mit der Eröffnung am 19. Oktober wird die Erlebniswelt rund um das Einkaufzentrum um seine modernste Attraktion reicher.

Die martialische Optik täuscht: Lasertag gilt als aufstrebender Trendsport. Diesem kann man nun auch in Asbach frönen: donnerstags und freitags von 15 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 20 Uhr.
Bild: H. W. Lamberz

Das Schwarzlicht, also das spezielle Neonlicht in der Halle, sorgt schon beim Betreten der Traglufthalle für Spannung. Es verwandelt die farbenfroh bemalte Kulisse in eine futuristische Neonleinwand. Das Spielfeld hat Labyrinth-Charakter, bietet damit jede Menge Schlupfwinkel und Deckung. Schließlich geht es im sportlichen Wettbewerb darum, mit dem elektronischen Phaser den Gegner zu markieren.

In Deutschland gilt Lasertag noch als aufstrebende Trendsportart. Lizenziert aus Australien ist die Anlage in Asbach nach der Vorstellung ihres Betreibers August Kipp die moderne Form von Räuber- und-Gendarmspielen. Dabei sind in den Hallen inzwischen die Teilnehmer in allen Altersgruppen zwischen zwölf und 40 Jahren anzutreffen.

Das System, so betont der Lizenzgeber, hat so wenig mit Militarismus oder Gewaltverherrlichung zu tun wie ein Fußballspiel mit Kampfsport. „Uniformen sind bei uns strikt verboten und würden auch von unseren Gästen oder den Eltern, die dort täglich Kindergeburtstage veranstalten, nicht toleriert werden.“

Angezogen wird von den Spielteilnehmern ein westenähnliche Ausrüstung, die einen Treffer aus dem Phaser des Gegenspielers sofort registriert. An dieser Stelle ist der Name des Systems irreführend, denn die Phaser arbeiten nicht mit Laser sondern mit ungefährlichem Infrarot.

Betreiber August Kipp hat bereits Lasertag-Erfahrungen in Leverkusen gesammelt und schwärmt: „Die Erfahrungen zeigen, Lasertag ist Sport und Spaß für Familien, für Gruppen, Geburtstagsfeiern und insbesondere für kurzweilige Firmenevents. Es handelt sich um einen gefahrlosen Freizeitsport. Niemand wird verletzt, man benötigt keine spezielle Schutzkleidung.“ Ab sofort kann man sich davon in Asbach selbst überzeugen. (fu)

 

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