Aattraktive Ein- und Ausblicke


Reizvolle Radrouten vor der Haustür

Viele spüren schon das Kribbeln in den Beinen. Und sie können es kaum erwarten, bis die ersten lauen Lüftchen wehen. Denn dann heißt es wieder: Fahrrad raus und durch den Frühling gleiten. Dabei bieten die gut ausgebauten und beschilderten Strecken an Rhein, Wied und Sieg sowie im Westerwald für jeden Geschmack und Fitnessgrad ein besonderes Erlebnis.

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Viele Radfahrer stehen hierzulande bereits in den Startlöchern für die erste Radtour des Jahres.
Bild: Westerwald-Touristik

Viele reizvolle Routen liegen „quasi direkt vor der Haustür“, weist Brigitte Klein, Pressesprecherin des RSC Buchholz, auf die vielen schönen Ziele im RWN-Land hin. „Schon mit den ersten Sonnenstrahlen geht es für die meisten unserer Mitglieder auf die Straße oder ins Gelände. Die offizielle Saison-Anfahrt in unserem Verein allerdings findet traditionell am Ostermontag, also am 6. April, statt. Ab dann treffen wir uns regelmäßig dienstags und donnerstags regelmäßig zum Training, zum gemeinsamen Fahren. Wenn die Uhren einmal umgestellt sind, genießen wir die Rad-Saison mit Wettbewerben, Veranstaltungen befreundeter Vereine und eigenen Touren.“

Von den 120 Mitgliedern des Vereins sind mehr als 100 radsportlich mit Mountainbike, Rennrad und in der Radtouristik aktiv. Seit 1993 belegt der Verein mit rund 170.000 offiziellen Jahreskilometern ununterbrochen den 1. Platz in der Jahreswertung des Radsportverbandes Rheinland-Pfalz. Zu den Saison-Höhepunkten zählt neben einer Mehrtagesfahrt die jährlich durchgeführte Siebengebirgs-Rad- und die Westerwald-Countrytourfahrt mit bis zu 800 Teilnehmern.

„Wir freuen uns, wenn wir neue Gesichter kennenlernen und noch mehr Menschen fürs Rad begeistern können“, macht Brigitte Klein auf wachsende Begeisterung für den Drahtesel aufmerksam. Viele wollen den Fahrtwind, die Geschwindigkeit und das Gefühl „Gruppe“ spüren. Dabei möchten die einen eher die gemütlichen Strecken entlang von Rhein, Wied oder Sieg genießen, andere wiederum suchen die sportliche Herausforderung über die Höhenzüge des Westerwalds.

Und ganz gleich, ob nun Tagesausflug, mehrtägige Tour oder actionreiche Mountainbikeroute – die hiesigen Bilderbuchlandschaften bieten die ideale Kulisse für Fahrspaß pur auf zwei Rädern. So erfahren beispielsweise auch sportlich ambitionierte Radfahrer auf dem 44 Kilometer langen Rundweg „Puderbacher Land“ die Höhen und Tiefen des Westerwaldes, durchqueren sie doch bei teils herausfordernden Auf- und Abfahrten unberührte Bachtäler wie das Wiedtal oder das ökologisch herausragende Grenzbachtal.

Als Lohn lässt sich von den Höhen das ganze Land weit überschauen. Während bei dieser Route das naturnahe Radfahren im Vordergrund steht, ist der knapp 100 Kilometer lange Wied-Radweg besonders beliebt bei Familien mit Kindern. Entlang des herrlichen Flusstals begleitet man die Wied von ihrem Quellbereich am Dreifelder Weiher bis zu ihrer Mündung in Neuwied. Der Verlauf verbindet nahezu alle Westerwälder Landschaften und lockt zudem mit den Vorteilen eines Flusstals, wenngleich auch einige kurze, kräftige Steigungen herausfordern.

Und gleich auf fünf anspruchsvollen Rundkursen können sich die sportlichen Mountainbiker im nördlichen Westerwald im Mountainbikenetz Altenkirchen beweisen. Für die kräftigen Anstiege und Abfahrten reichen sportliche Kräfte und ein gutes Fahrvermögen aus.

Übrigens: Weil immer mehr Menschen auf auf zwei Rädern unterwegs sind, ist die Auswahl an E-Bikes, Touren- beziehungsweise Rennrädern und Mountainbikes in den Vorteil-Bauzentren Asbach und Unkel so groß wie nie.

 

 

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