Demenz fordert Angehörige heraus


Respekt gehört dazu

Über die Lebensmöglichkeit und Wahrnehmung von Menschen mit Demenz referierte die Geschäftsführerin der Alzheimer-Gesellschaft nördliches Rheinland-Pfalz, Waltraud Klein im St. Josefshaus in Neustadt/Wied.  Das Alten- und Pflegeheim St. Josefshaus und die Psychiatriekoordinationsstelle des Kreises organisierten die Infoveranstaltung.

Bild: susannp4

In seiner thematischen Einführung unterstrich der 1. Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent Achim Hallerbach die hohe Bedeutung des Themas. „Wir werden immer älter, die Lebenserwartung der Bevölkerung steigt. Dies ist eine positive Entwicklung, jedoch mit einer Kehrseite: auch die Zahl pflegebedürftiger Menschen und Menschen mit Demenz steigt“. Schätzungsweise 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer Demenz. „Für den Landkreis Neuwied bedeutet dies nach aktuellen Zahlen der Alzheimer-Gesellschaft schätzungsweise 3500 Personen. Jährlich erkranken 750 Bürgerinnen und Bürger neu an einer Demenz.“

In ihrem Vortrag erläuterte Waltraud Klein auf Grundlage ihrer langen beruflichen sowie persönlichen Erfahrung in ihrer Familie anschaulich, wie Menschen mit Demenz ihre Umwelt wahrnehmen. Dies zu verstehen sei für Angehörige und Freunde von Menschen mit Demenz besonders wichtig. Es gelte, Missverständnisse zu vermeiden und mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen. Ein respektvoller Umgang mit Menschen mit Demenz sei die entscheidende Voraussetzung dafür, Ärger und Frustration zu vermeiden. Klein rät den Angehörigen, möglichst gelassen zu reagieren und sich kleine Auszeiten zu nehmen, um neue Kraft zu tanken. (red)

 

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