Gesundheitsamt gibt Tipps für den Umgang mit der Hitze


Ruhige Kugel schieben

Nach einem wechselhaften Frühling, hat das Thermometer inzwischen mehrfach die 30 Grad Marke überschritten. Für den Körper bedeutet die Hitze vor allem eins: „Ausnahmezustand“. Die Gefäße der Haut erweitern sich, um die Wärme abzuleiten, und auch die „körpereigene Klimaanlage“ läuft auf Hochtouren und kurbelt zur Abkühlung die Schweißproduktion an. Wer seinem Körper nicht zu viel zumuten möchte, sollte einige Tipps des Gesundheitsamtes des Rhein-Sieg-Kreises beherzigen.

Viel zu trinken lautet der wichtigste Tipp der Gesundheitsexperten an heißen Tagen.
Bild: byrev

Die allerwichtigste Regel an heißen Tagen lautet demnach: Trinken, trinken, trinken – selbst, wenn man keinen Durst hat. Normalerweise braucht der menschliche Körper täglich mindestens anderthalb Liter Flüssigkeit. An sehr heißen Tagen kann sich dieser Bedarf je nach körperlicher Belastung aber durchaus verdreifachen.

Wasser ist am besten als Durstlöscher geeignet. Kaffee und Tee hingegen sollte man nur in Maßen zu sich nehmen. Vorsicht ist zudem bei eisgekühlten Getränken geboten: Obwohl die Abkühlung von innen sehr verlockend erscheint, können große Mengen zu Magenbeschwerden führen.

Insbesondere ältere und pflegebedürftige Menschen sollten regelmäßig zur Flüssigkeitsaufnahme aufgefordert werden. Denn sie trinken häufig zu wenig. Dadurch bestehen die Gefahren des Austrocknens und der Bluteindickung. Kreislaufschwäche und Verwirrtheitszustände können auftreten. Nur bei Menschen mit Herz- oder Nierenschwäche könne nach Absprache mit dem Arzt gegebenenfalls auch eine Begrenzung der Flüssigkeitszufuhr notwendig sein.

Leicht verträgliche Mahlzeiten

Einfache Tricks zur Trinkmotivation können stetig gefüllte Gläser in Reichweite und „Trinkpläne“ sein. Unbedingt notwendig seien laut Kreisgesundheitsamt auch Getränke zu jeder Mahlzeit. Bei diesen wird zudem empfohlen, auf leicht verträgliches und kleinere Portionen zu setzen. Gemüse, Salat und wasserreiches Obst gelten als ideale Ernährung an heißen Tagen.

Zum besonders gefährdeten Personenkreis zählen auch Säuglinge und Kleinkinder. Sie sollten niemals in einem abgestellten, unbelüfteten Fahrzeug allein gelassen werden, denn hier droht die Gefahr eines Hitzschlags.

Generell sollte aber jeder seinen Tagesablauf der Hitze anpassen. Tätigkeiten im Freien und körperliche Belastungen sind nach Möglichkeit auf die frühen Morgen- oder in die späteren Abendstunden zu verschieben. (red)

 

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