„Vor-Tour der Hoffnung“ hilft Krebskranken

 

Spendenrekord erradelt

Viel vorgenommen für 2019 haben sich die Akteure der „Vor-Tour der Hoffnung“. Nachdem vor wenigen Tagen die Bilanz für 2018 einen Spendenrekord von 612.558 Euro auswies, wünscht sich nicht nur Organisator und Gründervater Jürgen Grünwald aus Waldbreitbach eine neue Bestmarke. Schließlich steht schon jetzt fest, dass jeder Euro ohne jeglichen Abzug für krebskranke und bedürftige Kinder verwandt wird.

Die Organisatoren der Vor-Tour der Hoffnung setzen 2019 auf einen erneuten Spendenrekord.
Bild: H. W. Lamberz

Es wird die 24. Auflage der Vor-Tour sein, die vom 11. bis 13. August auf Rundreise geht, diesmal in der Region Trier. Dann wird durch unterschiedliche Aktionen an den Etappenzielen und durchs Sattelgeld der teils prominenten Mitradler rund ein Drittel der Jahresspendensumme zusammenkommen. „Aber wir bleiben das ganze Jahr über aktiv und da sind unsere regionalen Kümmerer ein wichtiger Faktor“, stellt Jürgen Grünwald seine Mitstreiter vor: Etwa Ulrich Zimmermann, den man aber eigentlich nicht ohne Ehefrau Margret und deren Engagement aufzählen darf. Seit 20 Jahren ist der Buchholzer dabei, animiert Jubilare zur Spende statt Geschenken, bestückt Basarstände oder gibt Radler-Schützenhilfe.

Ähnliches gilt für Heinz-Werner Engels, den „guten Geist der Vor-Tour“. Der Dritte im Bunde ist Rolf Nett, der als Radsportler ein rechter Weltenbummler ist. Er „versilbert“ die Teilnahme heimischer Radsportler an internationalen Großveranstaltungen durch Kilometer-Sponsoring. Der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, seit Jahren prominenter Stammgast bei der spendensammelnden Radtour durch Rheinland-Pfalz, lobt die ehrenamtlichen Mitstreiter: „Es herrscht da einfach ein Teamgeist, der steckt an.“

Lob hat Rüddel auch für die „helfenden Hände“, die vor allem radsportlichen Neulingen den Einstieg ins Tourgeschehen erleichtern. Der aktive Breitensportler bekennt schließlich: „Ich habe mal gedacht, dass der, der gut laufen kann, dann doch auch gut beim Radfahren mithalten kann.“ Das bringt nicht nur die Radsportler aus Buchholz zum Lachen.

Dabei hat die Vor-Tour der Hoffnung, ebenso wie ihr bundesweites Vorbild, einen ernsten Hintergrund: Nicht weniger als 27 gemeinnützige Organisatoren wie Elternvereine, Selbsthilfegruppen oder Stiftungen, kamen in den Genuss der Spenden­summe. Seit 1996 strampelten die Aktiven nicht weniger als vier Millionen Euro zusammen. „Der Kampf gegen Krebs braucht privates Engagement“, steht für Jürgen Grünwald und seine Mitstreiter auch als Motto für 2019 fest. (fu)

 

 

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