Die RWN-Medienschule: Corona-Warn-App

 

Starker Schutz

Sichere Sache: Screenshot der Corona-Warn-App
Bild: Presseagentur Funk

Lange wurde darauf gewartet, seit ein paar Tagen ist sie da: die Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts. Seither wird sie wahlweise genutzt oder verteufelt. Bitkom-Präsident Achim Berg gehört zu jenen, die sich klar positionieren: „Die Corona-Warn-App kann eine wichtige Rolle bei der Eindämmung der Pandemie spielen.“ Der Branchenverband empfehle daher „allen Smartphone-Besitzern, die App zu nutzen.“

Klar ist: Je größer die Zahl der Nutzer, desto größer ist auch der Nutzen für jeden Einzelnen. Die Risiken werden von Experten hingegen als äußerst gering angesehen: „Die App ist anonym, datenschutzkonform und kann freiwillig genutzt werden“, lobt Berg. Bei der App-Entwicklung habe es ein größtmögliches Maß an Transparenz gegeben.

App läuft nicht auf jedem Handy

Der Bitkom-Präsident weist außerdem darauf hin, dass viele Unternehmen der Digitalbranche die App unterstützen. So hätten etwa die Mobilfunknetzbetreiber erklärt, dass die Nutzung der App nicht auf das mobile Datenvolumen angerechnet werde.

Um die App auf dem eigenen Smartphone zu installieren, benötigt dieses ein aktuelles iOS- (ab Version 13.5) oder Android-Betriebssystem (ab Version 6). Je nach Modell sind gegebenenfalls kostenfreie Updates möglich, in manchen Fällen wird aber womöglich ein neues Handy fällig. „Unsere Fachberater prüfen gerne für unsere Kunden, ob ihr Smartphone kompatibel ist“, will auch Werner Schützeichel, Geschäftsführer der Medimax-Filialen in Asbach und Unkel, zum Erfolg der Warn-App beitragen.

Und: „Sollte ein neues Handy notwendig werden, steht bei uns ein breites Sortiment von günstigen Einsteiger-Telefonen bis zu modernsten High-End-Geräten zur Wahl.“ (ct)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.