Tag: Marken des Alltags

„Nie war er so wertvoll wie heute!“

Über 90 Prozent aller Deutschen kennen das Produkt – und es ist ein echter Klassiker unter den freiverkäuflichen Arzneimitteln: „Klosterfrau Melissengeist“. Jeder dritte Bundesbürger hat es schon einmal eingenommen oder sich damit eingerieben. Die „Natur-Arznei für Kopf, Herz, Magen, Nerven“, so lautet es auf dem Etikett der berühmten Flasche, ist seit Generationen in fast jedem deutschen Haushalt zu finden.

Deutsche Chips-Pioniere heißen Carlo, Heinz und Irmgard

Bei dem Markennamen der bekannten „Chio“-Kartoffelchips könnte man auf die Idee kommen, dass die ersten drei Buchstaben von „Chips“ abgeleitet wurden. Doch weit gefehlt – es handelt sich um ein Akronym. „Chio“ ist eine Abkürzung, die sich aus den Anfangsbuchstaben eines Namens zusammensetzt: „Carlo, Heinz und Irmgard von Opel“.

Eine temporeiche Zeit

„Drum merkt es Euch für immer, Leute – Tempo muss man haben heute!“ Der Slogan aus dem Jahr 1930 war nicht nur die Werbebotschaft eines im Jahr zuvor auf den Markt gekommenen, neuartigen Einwegtaschentuchs aus Zellstoff, sondern auch das Motto einer Epoche. Der Name spiegelte den Zeitgeist wider, der seit Mitte der 1920er Jahre in Deutschland herrschte – das Leben pulsierte, war hektisch und temporeich.

Halber Einsatz, voller Erfolg

„Wenn ick for Mutter Essig hol, denn koof ick immer nur Surol“ – Dass bei diesem historischen Werbeslogan die berühmt-berüchtigte „Berliner Schnauze“ spricht, mag verwundern, wenn man weiß, dass die Carl Kühne KG in Hamburg ansässig ist.

„Lieber trocken trinken, als trocken feiern“

Dass Henkell Trocken nicht als Champagner bezeichnet werden darf, hängt unter anderem mit den Artikeln 274 und 275 des Friedensvertrags von Versailles zusammen. Sie verboten es ab 1919 deutschen Produkten, ausländische Herkunftsbezeichnungen zu führen. Champagner aus deutscher Herstellung muss seither als Sekt vermarktet werden.

Süße Gaumenfreude vom Holstentor

Wer an Marzipan denkt, der hat – zumindest hierzulande – meist Lübecker Marzipan vor Augen. Und oftmals ist es eine ganz bestimmte Marke, die man mit der aus Mandeln und Zucker hergestellten Süßware verbindet. Sie trägt das berühmte Wahrzeichen der Hansestadt – das Holstentor – in ihrem Logo, kombiniert mit den Initialen „J.G.N.“ des Firmengründers: Die Rede ist von Niederegger.

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