Tag: Marken des Alltags

Marken des Alltags: Steiff

 

55 Zentimeter, Plüsch, beweglich

Dass eine junge, körperbehinderte Frau eine Firma gründet, aus der sich ein weltweit bekanntes Unternehmen entwickelt, ist eher die Ausnahme, im Falle des Hauses Steiff aber tatsächlich so geschehen. Die 1847 in Giengen an der Brenz geborene Margarete Steiff erkrankte im Alter von 18 Monaten an hohem Fieber, danach waren ihre Beine gelähmt – und drei Jahre später wurde Kinderlähmung bei ihr diagnostiziert.

Marken des Alltags: Storck

 

Kamellen und Karamellen

Mit „ollen Kamellen“ waren ursprünglich alte Kamillenblüten gemeint, weil diese nach und nach ihre Wirkung verloren. Die bei Karnevalszügen geworfenen Bonbons heißen dagegen im rheinischen Dialekt eigentlich „Kar(a)melle(n)“. Der Name leitet sich von Karamellbonbon ab. Zu den bekanntesten dieser Gattung zählen die Storck-Produkte „Werther’s Original“ und „Karamell Riesen“, das erste Markenbonbon Deutschlands.

Marken des Alltags: Apollo

 

Kein Ausblick ohne Durchblick

Mit mehr als 800 eigenen Filialen sowie Franchise-Geschäften, die in circa 200 Städten Deutschlands betrieben werden, ist das Unternehmen Apollo-Optik der nach eigenen Angaben filialstärkste Optiker hierzulande. Die weltweit führende Muttergesellschaft ist in mehr 40 Ländern vertreten. Das Apollo-Sortiment umfasst Eigenmarken ebenso wie namhafte Designerfassungen und Sonnenbrillen sowie Kontaktlinsen und Pflegemittel.

Marken des Alltags: Cloer

 

Hörnchen gehören zum Jahreswechsel dazu

In vielen Familien gehören „Neujahrshörnchen“ zum ersten Tag im neuen Jahr wie das Gläschen Sekt um Punkt 0 Uhr. Beim Neujahrshörnchen handelt es sich um eine dünne, harte, gerollte Waffel („Hohlhippe“), in die üblicherweise geschlagene Sahne gefüllt wird. Die Marke Cloer kann eine lange Tradition im Produktsegment Hörnchen- und Waffelautomaten vorweisen und ist in Deutschland seit Jahrzehnten Marktführer.

Marken des Alltags: Reber

 

Täglich 500.000 Sinfonien für den Gaumen

Mit dem Namen Reber verbindet man die Mozart-Kugel – versteht sich. Doch es gibt neben vielen weiteren köstlichen Artikeln auch eine Mozart-Pastete im Reber-Sortiment. Es handelt sich hierbei um von Zartbitter-Schokolade umhüllte Honig-Sahne-Trüffel mit Nougat und Pistazien-Marzipan. Die in der Adventszeit erhältlichen Weihnachts-Pasteten mit Nougat und Waffel haben dagegen eine Hülle aus Alpenmilch-Schokolade.

Marken des Alltags: Lindt

 

Schweizer Schoko im Kalender

Was der Lindt-„Goldhase“ an Ostern ist, das sind die „Gold-Glocken“ zu Weihnachten. Doch das vorweihnachtliche Sortiment der Schweizer Schokoladenmarke ist weitaus umfangreicher: Verschiedene Adventskalender und Weihnachtsmänner, Lindor-Baumbehang, „Frohes Fest-Pralinés“, „Choco-Eiszapfen“, „Schneemänner“, „Goldzapfen“, „Goldstücke“, „Santa Filzbeutel“ – die Auswahl erscheint schier endlos.

Marken des Alltags: Dolmar

 

Eine Revolution in der Forstwirtschaft

Die weltweit erste serienmäßig produzierte Benzin-Motorsäge kam nicht etwa von der weltbekannten Marke Stihl, mit der schon der ehemalige US-Präsident George W. Bush auf seiner Ranch in Texas vor Fotografen posierte, sondern von Dolmar. Die unter Kennern geschätzte Marke aus Hamburg-Wandsbek ist vielleicht nicht ganz so berühmt wie der in Waiblingen ansässige Wettbewerber, steht dieser aber keineswegs nach.

Marken des Alltags: Hachenburger

 

Hochfeines Pils – auch für China

Wer an Pilsener Biere denkt, der hat zunächst höchstwahrscheinlich drei prominente Marken aus dem
Sauerland im Kopf – oder die „deutsche Brauerei, die als erste nur nach Pilsner Brauart braute, und noch bis heute braut.“ – oder eben das seit 1842 im tschechischen Pilsen produzierte Original. Genau 60 Jahre später kam im Westerwald ein Pils auf den Markt und die Theke, das inzwischen auch eine
beachtliche Historie hat.

Marken des Alltags: Black & White

 

Ein traditionsreicher Markenname

Das Alles-oder-Nichts-Denken oder die Angewohnheit, immer schwarz-weiß malen zu müssen, also alles undifferenziert positiv oder negativ – ohne die Grautöne dazwischen – darzustellen, ist weitverbreitet. Das Glas ist in den Augen vieler Zeitgenossen entweder halbvoll oder halbleer. Falls es sich dabei um ein Whiskyglas handelt, könnte sich darin der Scotch Black & White befinden, der zu den bedeutendsten schottischen Blends zählt.

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