Tipps für Besitzer

 

Tiere mögen es kühl

Hohe Temperaturen und intensive Sonneneinstrahlung belasten nicht nur den Organismus des Menschen. Auch Tiere leiden unter der Hitze, warnt der Tierschutz Siebengebirge.

Auch die Vierbeiner wissen eine Abkühlung bei hohen Temperaturen zu schätzen.
Bild: SNGPhotography

Hunde etwa haben nur wenige Schweißdrüsen an den Pfoten. Um ihre Körpertemperatur in der Hitze zu regulieren hecheln sie deshalb. Hunde, die extrem stark hecheln, kann man mehrmals am Tag mit einem Tuch nass abreiben. Die Spaziergänge sollten auf die Morgen- und Abendstunden verlegt werden und am besten auf schattigen Wegen verlaufen. Praktisch für unterwegs sind Klapp-Trinkflaschen, um dem Hund so eine Erfrischung zu ermöglichen. Außerdem sollte kein Hund bei hohen Temperaturen lange Touren am Fahrrad erdulden müssen.

Katzen verschaffen sich ebenfalls über das Hecheln ein wenig Kühlung. Außerdem lecken sie sich, so entsteht am ganzen Körper Verdunstungskälte. Sie legen sich aber auch gerne auf kalte Böden und geben so etwas von ihrer Körpertemperatur ab.

Kaninchen und Meerschweinchen sind dagegen extrem hitzeempfindlich. In der Freilandhaltung muss daher immer ein Schattenplatz verfügbar sein. Bei starker Hitze ist es ratsam, die kleinen Nager in den kühlen Flur oder in einem hellen Kellerraum unterzubringen. Grundsätzlich ist – auch in der Wohnung – zu beachten, dass die zunächst schattig-kühle Orte aufgrund der Sonnenwanderung über den Tag womöglich zu Hitzefallen werden. Ganz wichtig ist zudem eine immer mit täglich frischem Wasser gefüllte Tränke. (red)

 

 

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