Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Asbach


Übungsszenario für den Nachwuchs

Bei der Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Asbach stand eine besondere Übung an. Die Betreuer hatten sich ein umfangreiches Übungsszenario für die diesjährige Abschlussübung überlegt. Die Jugendlichen besetzten die Einsatzfahrzeuge und es ging in den Buchholzer Ortsteil Wallroth. Hier galt es zwei Personen zu retten, einen Brand zu löschen sowie eine längere Wasserleitung zu verlegen.

Bild: Feuerwehr VG Asbach

Die erste Gruppe kümmerte sich um den Gebäudebrand. Es wurde von zwei Seiten ein Löschangriff aufgebaut und ein Trupp durchsuchte das Innere des Gebäudes. Um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben, musste eine längere Schlauchleitung zum nächsten Hydranten verlegt werden. Als die Wasserleitung verlegt war, konnten die Jugendlichen „Wasser marsch“ geben und den fiktiven Brand löschen.

Eine zweite Gruppe kümmerte sich derweil um eine verletzte Person, die auf einem Balkon lag. Zunächst ging es über eine Leiter zur Erstversorgung auf den Balkon. Da die verletzte Person nicht mehr eigenständig gehen konnte, wurde eine Rettung mit der Schleifkorbtrage über die Leiter vorbereitet. Die Trage und Leinen wurden nach oben gezogen und der Verletzte dann auf die Trage gelegt. Über einen sogenannten Leiterhebel wurde die Trage dann vorsichtig abgelassen und der Verletze gerettet.

Eine dritte Gruppe versorgte eine weitere verletze Person. Diese war unter einem Traktor eingeklemmt. Hier galt es den Traktor mit Hebekissen soweit anzuheben, dass die Person befreit werden konnte. Dabei ist es wichtig, dass der Traktor parallel mit Holz unterbaut wird, um ein absenken zu verhindern. Die ganze Übung wurde per Funk vom Einsatzleitwagen aus gesteuert. Auch dieser war fest in der Hand der Jugendlichen und es wurde regelmäßig der Fortschritt der einzelnen Gruppen abgefragt.

Nach runde einer Stunde waren alle Übungsszenarien durch die Jugendlichen abgearbeitet und es ging an die Aufräumarbeiten. Die Übungsleiter rund um Jugendwart Mario Schmitz waren mit dem Ablauf sehr zufrieden und dankten den vielen Helfern und Betreuern für die Unterstützung. Im Anschluss gab es dann noch eine Stärkung am Feuerwehrhaus in Buchholz bevor es in den Feierabend ging.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.