ANUAL

 

Unbekannte Apfelsorte im Asbacher Land entdeckt

Wie in jedem Jahr lädt der ANUAL auch diesmal zum Apfeltag in und um das Haus der Natur im Pfaffenbachtal. Das Wetter spielt mit. Es ist ein sonnig warmer Herbsttag – goldener Oktober.

ANUAL Sortenausstellung 2Im Freien sind Tische und Bänke aufgestellt. Eine lange Theke mit Kaffee und Kuchenköstlichkeiten – und selbstverständlich mit Apfelsaft – lädt zum Verweilen ein. Ehrenamtliche Helfer animieren dazu, doch auch noch dieses und jenes Stück Kuchen zu probieren – alles Selbstgebackenes, zumeist mit Apfel, wie es sich an diesem Tag gehört. Und auch hier eine Neuigkeit: Erstmals wird ein frisch gebruzzelter Apfelpfannkuchen angeboten. Wer mag, kann diese Köstlichkeit noch mit Honig oder Puderzucker verfeinern.

ANUAL Presse


Bilder: Verein

„Einen Namen haben wir noch nicht.“ Stolz erzählt Heinz Klein vom ANUAL-Vorstand von der Entdeckung vor einigen Jahren im Steinbruchgelände Hinterplag und der Nachzucht des Sämlings einer bislang unbekannten, gut schmeckenden Apfelsorte.

„Das wird natürlich unser ANUAL-Apfel“, bemerkt der Sprecher des Arbeitskreises für Natur und Umweltschutz Asbacher Land e. V.

„Die Apfelernte in diesem Jahr ist so groß wie seit Jahren nicht“, erläutert Heinz Klein. „Darüber freuen wir uns sehr, weil in den vergangenen Jahren die Nachfrage größer war als unser Angebot. Aber in diesem Jahr sieht das besser aus. Und noch eine Überraschung: Uns scheint die Qualität des diesjährigen Apfelsaftes die beste zu sein, die die Natur uns bislang geschenkt hat“. Die Fünfliter-Kartons mit dem frisch gepressten naturbelassenen Saft finden gegen eine kleine Spende dementsprechend rasch ihre Abnehmer.

Apfeltag ist Familientag. Das hat sich in diesem Jahr erneut und verstärkt bestätigt. An einem solchen Tag will man alles mitnehmen, was sich in dieser wunderbar entspannten Atmosphäre anbietet, sei es der interessante Bücherstand, an dem vielfältige Informationen rund um den Apfel und die Natur angeboten werden, oder sei es der Stand, an dem die Baumschule Zimmermann Wissenswertes weitergibt oder der Bienenstock, wo man den fleißigen Bienen durchs Glas zuschauen kann.

Manch einer geht auch noch in das Haus der Natur hinein, wo eine bemerkenswerte kleine Ausstellung über die verschiedenen Apfelsorten dargeboten wird, die im Asbacher Land vorkommen. Da einige Sorten schon längst durch sind, andere Sorten in diesem Jahr nicht tragen konnten, so konnten dennoch Heinz und Ingrid Klein 30 verschiedene bewährte Apfelsorten vorstellen.

Man konnte auch eigene Äpfel und Birnen mitbringen, die wenige Tage später zum größten Teil von den Spezialisten Richard Dahlem und Barbara Boullion bestimmt wurden.

Der Laie kennt die meisten Namen heute nicht mehr. Aber eine Sorte wird bald sicher jeder kennen: Den „ANUAL-Apfel“

 

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