TV Eiche


Unterwegs mit Stirn- und Taschenlampen

Die Stirnlampen auf dem Kopf noch einmal getestet, die Lauf- oder Wanderschuhe festgeschnürt und die Regenjacken übergezogen: Knapp 30 motivierte Kinder und Eltern hatten sich am Menzenberger Sportplatz versammelt, um am Nachtlauf des TV Eiche teilzunehmen.

Bild: Verein

Das Ziel sollte diesmal zum ersten Mal der 367 Meter hohe Himmerich im Süden des Siebengebirges sein. Wie in den vergangenen Jahren gab es auch diesmal zwei Gruppen: Jugendwart Bruno Barbier hat sich mit einem Teil schon um 17 Uhr  getroffen, um auf den Himmerich zu wandern.

Die Leichtathletik-Trainer Phillip Schwiertz sowie Niklas und Matthias Beckonert trafen sich mit den Läufern um 18.15 Uhr und folgten der Wandergruppe in die Wälder des Siebengebirges. Der Weg führte von Selhof in das Mucherwiesental, in dem sich das Fortschreiten des Herbstes beobachten ließ: Der Waldboden war gepflastert von roten und gelben Blättern, die Bäume zu den Seiten wechselten ihr Farbkleid. Über die sogenannte Rampe gelangten die Teilnehmer beider Gruppen auf den Himmerich-Rundweg, von dem es auf das Plateau des Himmerichs ging. Dort angekommen, konnte man den Ausblick über das sich zu den Füßen des Berges erstreckende Siebengebirge auf Bad Honnef und die gegenüberliegende Rheinseite genießen – und natürlich auch das obligatorische Gipfelfoto machen. Während die Spitze erklettert wurde und sich die Wanderer mit Essen stärkten, ging die Sonne unter. Es wurde dunkel, der Nachtlauf hatte seinen Namen endgültig verdient.

Mit angeschalteten Stirn- und Taschenlampen ging es über den asphaltierten Mucherwiesenweg an der Macki-Hütte vorbei wieder in Richtung Tal. Dabei mussten die Teilnehmer weniger auf den Weg als vielmehr auf die Lebewesen auf dem Weg achten: Feuersalamander verschiedenster Größe nutzten die Restwärme des Asphalts aus und hatten es sich, zur Freude der Kinder, auf der Straße bequem gemacht. Gegen 20.30 Uhr erreichten die Läufer nach etwa neun zurückgelegten Kilometern und 257 Höhenmetern wieder den Sportplatz, die Wanderer waren gegen 21 Uhr wieder zurück. Erschöpft, aber glücklich stand fest: Nachtlauf und -wanderung soll es auch 2020 wiedergeben.

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