Puccinis Turandot im Cine 5


Verhängnisvolle Rätsel

Vorhang auf für die neue Spielzeit an der Metropolitan Opera in New York – und damit auch für die beliebte Veranstaltungsreihe „Live aus der Met“ im Asbacher Lichtspieltheater Cine 5. Zehn bis zwölf mobile Kameras sowie Spezialmikrofone ermöglichen aufs Neue neben einer perfekten Übertragungsqualität in HD auch den beliebten Blick hinter die Kulissen.

Christine Goerke als eiskalte chinesische Prinzessin „Turandot“
Bild: MET/Marty Sohl

Als Auftaktveranstaltung am Samstag, 12. Oktober, ab 19 Uhr steht die Live-Übertragung von Giacomo Puccinis letzter Oper „Turandot“ in der Inszenierung des italienischen Altmeisters Franco Zeffirelli auf dem Programm. Star-Sopranistin Christine Goerke singt die eiskalte chinesische Prinzessin Turandot, die alle Liebeswerber ermorden lässt.

Eine der berühmtesten Tenor­arien ist das „Nessun dorma“ („Keiner schlafe“) des Kalaf im dritten Akt, das, gesungen von Tenor Roberto Aronica, für Gänsehautmomente sorgen wird. Und mit diesen Worten greift der namenlose Adlige auch einen gleichlautenden kaiserlichen Erlass auf: Unter Androhung der Todesstrafe sind die Bewohner Pekings dazu angehalten, bei Verzicht auf Schlaf dessen Namen herauszufinden.

Denn dem Tatarenprinz ist das gelungen, woran all seine Vorgänger gescheitert waren. Er hatte die drei Rätsel gelöst, die Prinzessin Turandot jedem ihrer Bewerber zu stellen pflegt. Damit hat er nicht nur sein Leben gerettet, sondern auch das Recht erworben, die Prinzessin zu heiraten. Doch hat er damit auch Turandots Eispanzer geknackt? (imr)

 

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