Ob im Wohnwagen, Wohnmobil oder Zelt – Camping liegt voll im Trend

 

Vier Räder statt vier Sterne

Lange galten Camping und Caravaning als angestaubt und spießig – heute liegt diese Art des Urlaubens voll im Trend. Ob mit dem Zelt für ein Wochenende an den See, dem Wohnwagen für zwei Wochen ans Meer oder dem Wohnmobil für einen Roadtrip quer durch die Republik: Allein auf deutschen Campingplätzen lagen im vergangenen Jahr die Übernachtungszahlen bei über 35 Millionen – Tendenz weiter steigend.

Gut vorbereitet ist ein Campingurlaub ein echter Erholungsgarant.
Bild: Caravaning Industrie Verband

Und das hat einen guten Grund. Wie kaum eine andere steht diese Urlaubsform für individuelles und unabhängiges Reisen. Im eigenen Fahrzeug unterwegs sein, Etappenziele selbst festlegen, den Standort nach Belieben wechseln, Stimmungen spontan nachgeben – Camping bietet einfach jede Menge Möglichkeiten der persönlichen Gestaltung. Ein weiterer ist das in den letzten Jahren erstarkte Interesse am Entdecken und Erleben der Natur.

Doch ein solcher Urlaub will auch gut vorbereitet sein. „Moderne Wohnmobile beziehungsweise Wohnwagen verfügen meist über eine komfortable Ausstattung. Deshalb erübrigen sich bei einer solchen Campingtour in der Regel Zelt, Isomatte und Schlafsack“, erläutert Uli Hecken. „Was hier allerdings auf keinen Fall fehlen darf, sind Kabeltrommel oder Verlängerungskabel, Abwasserzusätze beziehungsweise Toiletten-Chemikalien, ein Werkzeugkoffer und eventuell noch ein Vorzelt“, weist der Marktleiter im Vorteil-Bauzentrum auf das große Sortiment und die Angebote führender Hersteller auch für die Wagenpflege hin. Unverzichtbar seien auch wetterfeste Campingmöbel, „die leicht aufzustellen, standsicher, fest und langlebig sein sollten.“

Beim klassischen Zelturlaub sind die Typen Iglu-, Tunnel- oder Trekkingzelt zu unterscheiden. Erstgenannte zeichnen sich durch einfachen Aufbau, gutes Windverhalten, geringes Gewicht aus und sind auch für eine größere Anzahl an Personen erhältlich. Das Tunnelzelt hält zusätzlich Wohnbereiche und Abstellkammern bereit und ist für einen Familienurlaub mit Kindern konzipiert. Das Trekkingzelt wiederum bietet eine einfache Handhabung und geringes Gewicht.

Zum Schlafen benötigen Zelt-Camper Isomatte und Schlafsack. Komfortabler als die einfachen Schaumstoffmodelle sind die selbstaufblasbaren Isomatten, die sich nach Gebrauch wieder platzsparend zusammenrollen lassen. Bei den Schlafsäcken reicht im Sommer meist ein leichtes Modell. Mit ins Gepäck gehören in jedem Fall zudem ein Gaskocher und -kartuschen sowie Geschirr und Besteck, eine Taschenlampe, Dosen- und Flaschenöffner und zumindest ein scharfes Messer, alternativ ein Schweizer Messer. (imr)

 

 

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