Skifreunde Hennef

 

Wanderung durch Hennefs rauhen Osten

Bild: Skifreunde Hennef

Der Klimawandel machte auch dieses Jahr zum wiederholten Male dem Vorhaben „Winterwanderung“ der Skifreunde Hennef zu schaffen. Es fiel sprichwörtlich ins Wasser. Nicht etwa, weil die Wanderung ausfallen musste, aber es wurden fast schon „Wasserspiele“ daraus. Obwohl alle Teilnehmer wegen der Wettervorhersagen wussten was sie erwarten mussten, kamen doch 22 gut gelaunte Skifreunde zusammen, um an der von den Vereinsmitgliedern Karola und Bert Reichl geführten Tour dabei zu sein.

Beim Start in Süchterscheid waren noch die Regenschirme und-umhänge im Einsatz, aber nach und nach konnte man darauf verzichten. An der Motte Ravenstein, einem spätmittelalterlichen Rittersitz, erfuhren die Mitwanderer einiges über die Anlage und den sagenumwobenen Junker Möcher. Durch das Ravensteiner Bachtal hinauf ging es danach durch Löbach und weiter nach Lückert. Im dortigen Dorfgemeinschaftshaus wurde bei Glühwein und selbst gebackenem Kuchen Rast gemacht. Während dessen berichteten „Bürgermeister“ Siam Schoofs und „Außenbeauftragter“ Dr. Freerk Baumann über die großartigen Erfolge, die das kleine Dorf mit knapp über 100 Einwohnern bei der Aktion „Unser Dorf hat Zukunft“ erzielen konnte. Die Hennefer Skifreunde zeigten sich beeindruckt von dem Engagement und den Aktivitäten der Dorfbewohner.

Anschließend erfolgte der Rückweg zum Ausgangspunkt, nicht ohne dabei noch die herrlichen Ausblicke aufs Siebengebirge und die Landschaft südlich der Sieg zu genießen. Die Informationen zur Schlacht bei Kircheib und zum Drei-Herren-Stein stießen ebenfalls auf großes Interesse. Bei der abschließenden Einkehr dankte der zweite Vorsitzende Achim Jogwer im Namen aller Skifreunde dem Ehepaar Reichl für die Vorbereitung und Durchführung der Rundwanderung.

 

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