Ausflugsziele


Weihnachtskrippen zwischen Rhein und Westerwald

Überall, wo Christen Weihnachten feiern, findet man die Jahrhunderte alte Tradition der Weihnachtskrippe. Auch in der RWN-Region gibt es zahlreiche Exemplare, die einen Besuch wert sind.

Rheinbrohler Krippe 01_Foto_Peter Kurtscheid

Die Naturwurzelkrippe im Querschiff der Rheinbrohler Pfarrkirche St. Suitbert kann erst am Heiligabend bestaunt werden. Sie beherbergt insgesamt 72 Figuren.
Bild: Peter Kurtscheid

Wie zu Konrad Adenauers Lebzeiten steht in der Weihnachtszeit im Wohnzimmer seines Wohnhauses in Bad Honnef-Rhöndorf eine Krippe. Diese kann bis zum 11. Januar dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr bei einer Wohnhausführung besichtigt werden. Am 21. und 28. Dezember findet zudem um 14 Uhr eine kostenlose „Krippenfeier“ mit Christa Sesterhenn statt. Dafür wird um Anmeldung unter Telefon 02224/921-234 oder per E-Mail an besucherdienst@adenauerhaus.de gebeten.

Eine Vielfalt an Krippen zu sehen gibt es bis zum 18. Januar in Königswinter-Heisterbacherrott. Das Angebot der Ausstellung „Weihnachtliches Brauchtum in Schlesien“ im Haus Schlesien reicht von Krippen, die in eine Nussschale passen, bis hin zu Krippenfiguren, die einen halben Meter messen, und von Krippen, in denen die heilige Familie alleine in einem Krug steht, bis hin zu Krippen, bei denen sich um Maria, Joseph und das Christkind zahlreiche Hirten, Schafe und weitere Figuren scharen. Zusätzlich zu der Schau im kleinen Ausstellungsraum führt ein Krippenweg durch das Haus.

Die 1998 ins Guinnessbuch der Rekorde eingetragene „größte Naturwurzelkrippe der Welt“ befindet sich im Weihnachts- und Krippendorf Waldbreitbach. In der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt erwartet den Besucher eine Krippenlandschaft mit etwa tausend von Hand gesammelten Wurzeln, 40 Figuren, 85 Tieren und unzähligen echten Pflanzen. Die 1989 erstmals aufgebaute Krippe kann bis zu Maria Lichtmess am 2. Februar täglich besichtigt werden.

Verbinden kann man ihren Besuch mit einem Spaziergang auf dem zwei Kilometer langen „Kleinen Krippenweg“. In den Schaufenstern der Waldbreitbacher Geschäfte und in Privatgärten gibt es zahlreiche Krippen zu bewundern.

Erste schwimmende Krippe auf der Wied

Neu ist 2014 eine schwimmende Krippe auf der Wied mit acht Meter Breite und 1,80 Meter hohen Figuren. Von wechselnden Farben wird sie in der Dämmerung eindrucksvoll beleuchtet. Zudem verfügt Waldbreitbach bereits seit 2012 über eine Freilandkrippe mit Naturwurzeln in Sichtweite der Pfarrkirche. Das ebenfalls auf dem Rundweg gelegene Internationale Krippen- und Bibelmuseum von Krippenbaumeister Gustel Hertling bietet mehr als 2200 Krippen aus aller Welt.

Eine weitere Wurzelkrippe kann man in der Rheinbrohler Pfarrkirche St. Suitbert bewundern, allerdings erst von Heiligabend an bis zum 2. Februar. Die Rheinbrohler Krippe hat eine über hundertjährige Tradition. Auf die Idee, sie in einer Grotte aus natürlichen Baumwurzeln unterzubringen, kam jedoch erst 1946 Josef Kurtscheid.

In seiner Nachfolge wird die das Querschiff füllende Krippe bis heute aus Baumwurzeln, lebenden Pflanzen und Grünschnitt aufgebaut. So sind die 72 Figuren in eine Umgebung eingebettet, wie sie zur Zeit von Christi Geburt in Palästina authentischer war als der Stall vieler anderer Krippendarstellungen. 1991 war die Krippe von der internationalen Krippenausstellung „Krippana“ als „Größte künstlerisch gestaltete Naturwurzelkrippe Europas“ ausgezeichnet worden.

 

 

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