Träger erleichtern den Transport


Wenn das Rad mit auf Reisen geht

Ob Ausflug, Wochenend­trip oder längerer Urlaub: Oft möchte man das eigene Fahrrad mit auf die Reise nehmen. Beliebtester Pack­esel hierzulande ist der eigene PKW – und die praktischste Lösung in diesem Fall ein hochwertiger Fahrradträger. Damit bleibt im Innenraum ausreichend Platz für Passagiere und Gepäck und zeitaufwendiges Zerlegen der Räder entfällt. „In unserem umfangreichen Sortiment finden Radfahrer selbstverständlich auch alles für den sicheren Transport“, erläutert Guido Bähren, Fachberater im Vorteil-Baucenter Asbach. „Dazu zählen neben preisgünstigen Dachträgern auch hochwertige Anhängerkupplungsträger vom Markenhersteller Fischer.“

Ob Dach-, Anhängerkupplungs- oder Heckklappenträger: Die Reise wird mit ihnen sicherer und komfortabler.
Bild: gtue

Grundsätzlich unterscheidet man drei Möglichkeiten, die Räder außen am Auto anzubringen – mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen: auf dem Dach, auf der Heckklappe oder auf einer Anhängerkupplung. Heckklappenträger sind einfach zu beladen und geben den Zweirädern meist guten Halt, bieten aber nur eingeschränkten oder keinen Zugang zum Kofferraum und eignen sich auch nicht für jedes Auto. Dachträger wiederum sind die preisgünstigste Variante, erhöhen allerdings deutlich den Luftwiderstand und somit den Kraftstoffverbrauch. Zudem sind sie am schwierigsten zu beladen und fordern bei niedrigen Unterführungen, Brücken und Parkhäusern höchste Aufmerksamkeit vom Fahrer.

„Die Vorteile der Anhängerkupplungsträger sind die niedrige Ladehöhe, der spritsparende Transport im Windschatten, ein sicherer Halt, der Zugriff auf den Kofferraum sowie einfaches Montieren und Beladen“, führt Guido Bähren weiter aus. Zudem seien sie „für den Transport von bis zu zwei E-Bikes geeignet.“ Wichtig: Kupplungsträger benötigen ein drittes Kennzeichen, das wie auch die Bremsleuchten während der Fahrt weder durch den Träger selbst noch durch die Fahrräder verdeckt werden darf.

Wer hingegen mit der Bahn verreist, benötigt in Fernverkehrszügen wie IC oder EC einen festen Fahrradstellplatz, der spätestens einen Tag vor Abreise reserviert werden muss. In ICE-Zügen war die Mitnahme von Fahrrädern sogar lange ausgeschlossen. Erst seit Ende 2017 ist der Transport von bis zu acht Zweirädern auf ausgewählten Strecken möglich – der Stellplatz muss jedoch extra reserviert und bezahlt werden. Im Nahverkehr hingegen ist eine Beförderung mitunter sogar kostenlos, ein Anspruch auf die Fahrradmitnahme besteht trotzdem nicht.

Für eine Flugreise wiederum muss das Fahrrad komplett verpackt sein. Gar nicht mit in den Flieger dürfen E-Bikes – ihr Akku gilt als Gefahrengut. (imr)

 

 

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