Tipps für die Fahrt in den Urlaub

 

Wie Autoreisen ein Kinderspiel sind

Viele Deutsche fahren am liebsten mit dem Auto in den Urlaub. Doch gerade bei Familien kann die Autofahrt die Freude auf den Urlaub schnell verderben, wenn die Kinder anfangen zu quengeln. Mit den Empfehlungen des ADAC beginnt die Reise für Eltern und Kinder ohne Stress.

portrait happy toddler boy  in the car

Mit ausreichend Unterhaltung, Verpflegung und Bewegung kann es gelingen, die lieben Kleinen bei Autofahrten in den Urlaub bei Laune zu halten und so entspannt in die schönste Zeit des Jahres zu starten.
Bild: Fotolia/marchibas

Gut gestärkt ist die Stimmung meist besser. Vor Beginn der Reise sollten Eltern und Kinder noch eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen, die den Magen nicht zu stark belastet. Zudem ist es ratsam, bereits zu Hause für die Fahrt ausreichend Verpflegung vorzubereiten. Am besten packt man etwas ein, das nicht krümelt oder tropft, wie Apfelschnitze, Mini-Salamis oder kleine Käsewürfel. Zum Trinken gibt man den kleinen Urlaubern besser keine kohlensäurehaltigen Getränke. Sie können leicht auf den Magen schlagen. Verträglicher sind Wasser, Tee und Saft. Mit einer zusätzlichen Ration an Verpflegung ist man für längere Staus gerüstet.

Bei langen Fahrten und im Stau ist es wichtig, den Nachwuchs zu unterhalten. Deshalb sollte man genügend Spielsachen mit ins Auto nehmen. Spiele wie Schwarzer Peter und Quartett sind besonders geeignet, da sie wenig Zubehör brauchen.

Die Kinder sollten jedoch auch Zeit haben aus dem Fenster zu schauen, da ihnen sonst übel werden kann. Deshalb sollten den Kleinen auch keine Bilder- und Lesebücher zur Beschäftigung gegeben werden. Zum Zeitvertreib eignen sich stattdessen Hörbücher oder Ratespiele, zum Beispiel mit Autokennzeichen. Falls der Magen auf der Fahrt doch einmal rebelliert, sollten Eltern immer eine Tüte griffbereit haben.

Wer mit Kindern in den Urlaub fährt, muss genügend Pausen einplanen. Der ADAC empfiehlt, jede Stunde eine kurze Pause zu machen. Über die Mittagszeit sollte man dagegen länger rasten. An vielen größeren Autobahnraststätten gibt es Kinderspielplätze, auf denen sich die Kleinen austoben können. Kleinkinder sollten nur während der Pausen gefüttert werden. Im Auto besteht die Gefahr, dass sich der Nachwuchs bei einer scharfen Bremsung verschluckt oder sich mit Fläschchen oder Löffelchen verletzt.

Wenn genug Platz im Fahrzeug ist, kann ein Erwachsener sich zeitweise nach hinten setzen, um die Kleinen zu versorgen. Wickeln ist während der Fahrt jedoch nicht erlaubt, da Kinder die ganze Zeit über angeschnallt bleiben müssen. Empfehleswert ist auch ein zweiter Innenspiegel oder, aufgesteckt auf den normalen, ein größerer Panoramaspiegel. So haben die Eltern vorne alles im Blick, ohne sich ständig umdrehen zu müssen.

 

 

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