Bahn sieht gute Chancen für Unkel


Wird der Bahnhof barrierefrei?

Gute Chancen sieht die Deutsche Bahn AG für einen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs in Unkel. Dies geht aus einem Schreiben der DB-Regionalbereichsleitung in Frankfurt an die Landtagsabgeordnete Ellen Demuth hervor. Demnach habe eine erste Machbarkeitsstudie ergeben, „dass ein barrierefreier Ausbau technisch möglich und sinnvoll ist.“ Zuvor hatten Stadt und Verbandsgemeinde Unkel mit dem Zweckverband SPNV-Nord auf eine solche Analyse hingewirkt und darin Unterstützung durch die Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags erfahren.

Ellen Demuth und die Bürgermeister Gerhard Hausen und Karsten Fehr betonen die Notwendigkeit eines zügigen barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs Unkel.
Bild: Thomas Herschbach

Gemeinsam mit Demuth betonten Stadtbürgermeister Gerhard Hausen und Verbandsbürgermeister Karsten Fehr die Notwendigkeit einer zügigen Umsetzung: „Viele Besucher sollen unsere Kulturstadt am Rhein ohne Hindernisse erfahren können.“ Zudem seien viele Bürger mit Handicap auf die Bahn angewiesen, um in Richtung Bonn und Köln zu gelangen, unterstrich Hausen, der mit der hohen Verkehrsdichte auf den Straßen auch ein weiteres Argument ins Feld führt: „Immer wieder neue Langzeitbaustellen wie aktuell an der Drachenbrücke in Königswinter und rund um Bonn generell lassen der Bahn noch mehr Bedeutung als Verkehrsmittel für Pendler zukommen. Hier sehen wir die Deutsche Bahn am Zug, diesem Zuspruch Rechnung zu tragen“.

Offenkundig ist die Bahn nun grundsätzlich auch bereit, Verantwortung zu übernehmen. Wie das Unternehmen mitteilt, bestünden „nach überschlägiger Abschätzung“ realistische Möglichkeiten, den Bahnhof Unkel in eine künftige Rahmenvereinbarung für barrierefreie Projekte für die Jahre ab 2020 aufzunehmen. Eine entsprechende Garantie wollte die Bahn „aufgrund der Vielzahl der Verkehrsstationen mit Modernisierungsbedarf“ allerdings noch nicht abgeben.

Nach eigenen Angaben befindet sich die Deutsche Bahn momentan in Abstimmungsgesprächen mit dem Land Rheinland-Pfalz und weiteren Aufgabenträgern. Bis zum Jahresende sollen erste konkrete Ergebnisse vorliegen, aus denen „man dann voraussichtlich auch die weitere Vorgehensweise für einen möglichen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs in Unkel wird abschätzen können.“ (red)

 

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