Größte Naturwurzelkrippe der Welt steht in Waldbreitbach

 

Wo Weihnachten zu Hause ist

Weihnachten ist das Fest der Familie. Doch auch schon die Adventszeit lädt zum geselligen Zusammensein und dem Besuch eines Christkindl- oder Weihnachtsmarkt ein.  Zu einem besonders stimmungsvollen Ort in dieser Zeit hat sich das „Weihnachtsdorf Waldbreitbach“ entwickelt. Denn nicht nur die Einheimischen lieben die Atmosphäre und das Ambiente – auch Besucher aus ganz Deutschland, Europa und sogar Übersee reisen an, um die einzigartige Stimmung zu genießen und die größte Naturwurzelkrippe der Welt zu bestaunen.

Der schwimmende Adventskranz auf der Wied ist eine von vielen weihnachtlichen Attraktionen im Weihnachtsdorf Waldbreitbach.
Bilder: Touristik-Verband Wiedtal

Der verlockende Duft von Glühwein, Döppekooche, Grillwürsten und Waffeln liegt seit dem 1. Adventwochenende über der Wied. Und auch der traditionelle Fackelzug durch den Ort, bei dem alle Attraktionen erstmals erleuchtet wurden, ließ die vielen Gäste schon erahnen, welchen Zauber das Mekka für Weihnachtsfreunde und Krippenfans auch in diesem Jahr versprüht.

Das Christkind besucht auch 2017 wieder den traditionsreichen Christkindchenmarkt.

Deren Augen sind natürlich auf die bekannteste Sehenswürdigkeit der Westerwald-Gemeinde fokussiert, die weltweit größte Naturwurzelkrippe in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Sie kann bis zum 28. Januar bestaunt werden. Viele fleißige Hände haben auch dieses Mal die rund 1000 von Hand gesammelten Wurzeln zusammen mit 40 Figuren, 85 Tieren und unzähligen echten Pflanzen zu einer prachtvollen Krippenlandschaft arrangiert, die einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde erreicht hat.

Die Krippe und weitere Weihnachtsglanzlichter können täglich besucht werden, der Eintritt ist frei. Zu den Höhepunkten zählen insbesondere der „Stern von Bethlehem“ – ein mit 3500 Glühbirnen und über 30 Krippen bestückter Wanderweg, der in diesem Jahr wieder von den Krippenbauern aus der Pfarrkirche betreut wird. Auch die schwimmende Krippe auf der Wied, der überdimensionale Adventskalender an einem alten Fachwerkhaus mit neuen Motiven und der schwimmende Adventskranz mit acht Meter Durchmesser sind wieder zu bewundern.

Lohnende Fotomotive sind zudem die acht Meter hohe Weihnachtspyramide, die lebensgroßen Weihnachtsfiguren aus dem Erzgebirge und die Freilandkrippe in schneebedeckter Landschaft. Ein Glockenspiel mit 60 traumhaften Melodien wiederum ist Augen- und Ohrenschmaus zugleich. „So richtig lohnend ist ein Abstecher nach Waldbreitbach vor allem in den Dämmerstunden“, erklärt Florian Fark, Leiter der Tourist-Information Wiedtal. „Ab 16 Uhr sind alle Attraktionen und die Häuser beleuchtet und erstrahlen in bestem Licht.“

Weihnachtliches für Leib, Geist und Seele

Über die optischen Highlights hinaus haben die Besucher zudem die Möglichkeit, eine bunte Vielfalt an Veranstaltungen und Ausstellungen zu besuchen. Am zweiten und dritten Adventswochenende, 9./10. Dezember und 16./17. Dezember, beispielsweise findet der traditionelle Christkindchenmarkt statt. Wie jedes Jahr besucht auch das Christkind mit Geschichten, Gedichten und kleinen Geschenken den Markt. Außerdem können auf einem Sessel Fotos mit dem besonderen Ehrengast gemacht werden. Im Musikprogramm an diesen Tagen sind unter anderem Auftritte eines Drehorgelspielers, des Musikvereins Wiedklang, von Sängerin Laura Goll, des Muskvereins Bad Hönningen und des Trios „Cocajine“ vorgesehen.

Am zweiten Adventswochenende gibt es zudem den Selbermacher-Basar im Kolpinghaus mit Handwerkskunst aus der Region. Am 17. Dezember indes findet eine Tombola statt, bei der Gutscheine vom Gewerbeverband bis zu 100 Euro und viele Sachpreise aus den örtlichen Geschäften zu gewinnen sind.

Nicht zuletzt ist auch der Besuch im Internationalen Krippen- und Bibelmuseum von Krippenbaumeister Gustel Hertling mit mehr als 2400 Krippen aus aller Welt auf 800 Quadratmeter Ausstellungsfläche ein Muss für jeden Gast. Bei der Sonderausstellung stehen in dieser Saison Porzellankrippen im Mittelpunkt.

Weitere Informationen sind beim Touristik-Verband Wiedtal und unter www.wiedtal.de erhältlich. (imr)

 

 

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.