SVR-Tischtennis


Wolfgang Bornheim neues Ehrenmitglied

Große Ehre für Wolfgang Bornheim von der Tischtennisabteilung des SV Rheinbreitbach: Auf der Generalversammlung des Vereins wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. „In einer Zeit, in der das Ehrenamt einen immer wichtigeren Stellenwert bekommt, ist Wolfgang Bornheim gerade auch für die jüngere Generation ein echtes Vorbild“, sagte Roland Thelen, der als Vertreter der Ortsgemeinde die Laudatio hielt. Nach Hansi Manger und Heidi Wunner ist Bornheim, der 2016 mit der Ehrennadel in Silber sowohl des SVR als auch des Tischtennisverbandes Rheinland ausgezeichnet worden war, nunmehr das dritte Ehrenmitglied im SVR aus Reihen der Tischtennisabteilung.

Freuten sich mit Wolfgang Bornheim über die Ehrung: Heinz Schmitz, Roland Thelen und die SVR-Vorständler Heinz Runkel und Michael Schneider.
Bild: David Riddering

Der Tischtennissport in Rheinbreitbach ist von Beginn an mit dem Namen Wolfgang Bornheim verbunden. Nur wenige Tage nach Gründung der Tischtennisabteilung folgte er 1957 seinem Freund Hansi Manger. Zwei Jahre später wurde er im Alter von gerade einmal 15 Jahren Kassenwart – ein Amt, dass er mit Unterbrechungen bis heute ausübt. Trotz seines Umzugs von Rheinbreitbach nach Köln 1966 blieb er „seiner Tischtennisabteilung“, die er von 2007 bis 2016 leitete, immer treu.

Auch seine sportlichen Erfolge können sich sehen lassen. 1958 wurde er im Einzel Vereinsmeister bei den Jugendlichen, ein Erfolg, den er 1961 und 1971 bei den Senioren wiederholte. Insbesondere mit seinem langjährigen Doppelpartner Hansi Manger folgten auch im Doppel viele weitere Titel auf Kreisebene.

„Für Wolfgang Bornheim es aber auch immer eine Selbstverständlichkeit gewesen, sein Wissen und Können an der Platte auch an den Nachwuchs weiterzugeben“, betonte Roland Thelen bei der Ehrung. So habe er viele Jahre an der Seite von Heidi Wunner als Jugendtrainer gearbeitet und so ganz entscheidend dazu beigetragen, dass der Tischtennissport in Rheinbreitbach insbesondere im Nachwuchsbereich immer gut aufgestellt war.“

Lob für sein Engagement bekam Bornheim auch von Heinz Schmitz, der als Vertreter der Verbandsgemeinde Unkel an der Generalversammlung teilnahm. Leute, die ein solches Engagement an den Tag legten, würden leider immer seltener, sagte Schmitz, der den Dank der Verbandsgemeinde überbrachte.

Für die aktuellen Erfolge in der Tischtennisabteilung sorgt unterdessen weiter Heidi Wunner. Souverän gelang ihr jetzt erneut die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften mit dem Titelgewinn bei den Südwestdeutschen Meisterschaften Ü75. Bei den in wenigen Wochen anstehenden  Titelkämpfen auf Bundesebene – wo sie im letzten Jahr im Einzel Vizemeisterin wurde -, wird sie dann im Einzel, Doppel und Mixed an den Start gehen. „Wenn es einmal wieder bis aufs Siegertreppchen reicht, wäre es für mich eine tolle Sache“, so die 79-Jährige, deren „langfristiges“ Ziel es ist, im kommenden Jahr noch einmal an den Weltmeisterschaften teilzunehmen.

Im Punktspielbetrieb auf Kreisebene sorgt derzeit die Jugendmannschaft für Furore. Bei noch zwei ausstehenden Saisonspielen ist die Vizemeisterschaft in der Kreisliga greifbar nahe. Ein Erfolg, der nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr insbesondere auch der guten Nachwuchsarbeit im Verein zu verdanken ist. Für die 1. Mannschaft geht es nach einem kleinen Durchhänger in den letzten beiden Begegnungen insbesondere darum, im letzten Kreisligaspiel an heimischen Platten gegen Oberbieber einen versöhnlichen Saisonabschluss hinzulegen. Trotz vieler Ausfälle in den letzten Begegnungen ist für das Team um Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke mit einem Sieg immer noch der vierte Rang in der Tabelle möglich.

 

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