Zeitsparendes Convience-Food so beliebt wie nie

Der Appetit kommt beim Essen. Auch wenn der Trend bei der Ernährung und den Lebensmitteln klar in Richtung Bio und Vegan geht: das so genannte Convenience Food – das bequeme Essen – boomt wie nie. Schon jeder Dritte Deutsche verwendet heute häufig Fertiggerichte oder -produkte.

Positiver Trend in allen Warengruppen. Der Verbraucher greift wieder häufiger in die Tiefkühltruhe. So auch zu TK-Pizza. Abdruck honorarfrei. Beleg erbeten . Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/53417 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Deutsches Tiefkühlinstitut e.V./Peter Rees"

Tiefkühlpizzen sind laut Ludwig Reuschenbach, dem Einkaufsleiter der beiden Lebensmittel- Märkte in den Vorteil-Centern Asbach und Unkel, der „absolute Renner“ unter den Tiefkühlprodukten.
Bild: obs/Deutsches Tiefkühlinstitut, Peter Rees

Probier’s mal mit Bequemlichkeit – Packung aufreißen, kurz erhitzen und fertig ist das Menü. Für den Verbraucher bedeuten Tiefkühlkost, Fix-Produkte, Fertiggerichte, Fresh-Cut-Ware oder Chilled-Food heute vor allem Zeitersparnis, weil sie ihm eine Menge Küchenarbeit abnehmen.

„Convenience-Produkte können sowohl schnell und einfach zubereitet als auch verzehrt werden. Viele Produkte müssen nur noch ein wenig gewürzt, in Flüssigkeit angerührt oder erwärmt werden“, gibt Ludwig Reuschenbach, Einkaufsleiter der beiden Lebensmittel-Märkte in den Vorteil-Centern Asbach und Unkel, einen allgemeinen Überblick. „Einige trendige Convenience-Produkte in unserem Sortiment wie Smoothies oder gekühlte Salatmischungen beziehungsweise Fertigsalate sind sogar zum sofortigen Verzehr geeignet.“

100 Jahre Brühwürfel

Doch nicht nur der Faktor Zeit und die nachlassende Motivation, täglich frisch zu kochen, trägt mit zur Beliebtheit der fast fertig zubereiteten Gerichte bei. Vielen ist ein selbst aufgewärmtes Fertiggericht zu Hause lieber als die hastig gegessene Currywurst an der Imbissbude. Darüber hinaus passen sich die Hersteller von Convenience-Produkten den aktuellen Trends an: „Es gibt vermehrt kleinere Verpackungen für Singles oder Senioren, vegane und vegetarische Angebote oder die sogenannten ,Free From‘-Produkte für Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensmittelunverträglichkeiten“, erklärt Ludwig Reuschenbach weiter.

Dabei ist Fertignahrung keine Erfindung von heute: Vor rund 100 Jahren wurde der Brühwürfel auf den Markt gebracht. Und damals gab es auch schon Backpulver und Fertigsuppen. Ende der 50er Jahre kamen dann die vor allem bei Kindern beliebten Dosenravioli auf den Markt, seit den 80er Jahren setzen auch Restaurants und Bäckereien vermehrt Convenience Food ein.

Unterschieden werden diese Produkte häufig nach dem Haltbarmachungsverfahren. Die vorverarbeiteten Lebensmittel bleiben länger frisch durch Verfahren wie Gefrieren, Kühlen, Pasteurisieren, Trocknen, Konservieren, Säuern oder Verpacken in modifizierter Atmosphäre. Jede Methode beeinflusst die Art der Lagerung und Weiterverarbeitung und die Qualität der verarbeiteten Lebensmittel.

Bequem muss nicht ungesund sein

Am beliebtesten dabei sind Tiefkühlprodukte. 1955 erstmals in Deutschland angeboten, stieg der Pro-Kopf-Verbrauch an Lebensmitteln aus der Gefriertheke kontinuierlich an. Die Verbraucher erkannten schnell den Mehrwert der Produkte, die nährstoffschonend konserviert und saisonunabhängig erhältlich sind und sich gut für die schnelle Küche eignen.

Heute verbraucht jeder Bundesbürger über 40 Kilogramm Tiefkühlkost im Jahr. „Das Angebot in unserer Tiefkühlabteilung ist mittlerweile so vielfältig, dass kaum Wünsche offen bleiben. Absoluter Renner sind die Tiefkühlpizzen“, stellt Ludwig Reuschenbach fest. „Viele Kunden peppen sie zudem vor dem Verzehr noch mit frischem Gemüse auf. Sehr beliebt und gefragt bei uns sind desweiteren auch Obst und Gemüse aus dem Tiefkühlvorrat.“

Das bequeme Essen lehnt übrigens auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE nicht rundweg ab, gibt allerdings zu bedenken: „Wer Fertiggerichte kauft, sollte darauf achten, dass sie überwiegend aus natürlichen Zutaten bestehen!“ (imr)

 

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