Schlagwort: Tatort rheinischer Westerwald

Tatort rheinischer Westerwald: Linz

 

Die Reise endet hinter schwedischen Gardinen

Beherrschte in diesem Sommer Ende Juli der Angriff auf die Pressefreiheit in Deutschland die Schlagzeilen der Medien, erinnerten sich die älteren Linzer, dass sie vor über 50 Jahren schon mal ähnliches hautnah in ihrer Stadt erlebten, denn das ehemalige Linzer Gefängnis geriet 1962 bundesweit in die Schlagzeilen.

Tatort rheinischer Westerwald: Erpel

 

Mörderische Osanna-Sage

Traditionell feiern die Erpeler Bürger seit 1988 mit ihren Nachbarn und Besuchern im Juli den im Rheinland weithin bekannten „Osannamarkt“. Dabei ist nur wenigen Besuchern bekannt, dass der Trödelmarkt seinen Namen von der großen, über 600 Jahre alten Kirchenglocke „Osanna“ hat. Noch unbekannter ist aber ein Mordfall, der in engem Zusammenhang zur Herstellung der Glocke stehen soll.

Tatort rheinischer Westerwald: Herkersdorf

 

Fürstentochter am Druidenstein erdolcht

Bei beginnendem Vollmond können besonders empfindsame Bewohner im Tal bei Herkersdorf heute noch zur Zeit der Sommersonnenwende das Jammern und Wehklagen der in der Keltenzeit Geopferten auf der Bergkuppe „Druidenstein“ hören. Zumindest hält sich diese Behauptung unverdrossen bis heute.

Tatort rheinischer Westerwald: Leubsdorf

 

Pfingstausflug auf dem Rhein endete im Inferno

Am 28. Mai 1944, Pfingstsonntag kommt es zu einem fatalen Luftangriff dreier amerikanischer Lightning-Jagdflugzeuge direkt vor Leubsdorf auf das KD Fahrgastschiff Ostmark. An Bord sind 84 Fahrgäste, darunter Franz-Georg Wuermeling, erster Linzer Nachkriegs-Stadtbürgermeister und späterer Bundesfamilienminister mit seinen Kindern Winfried, Itze, Hildegard und Georg.

Tatort rheinischer Westerwald: Bad Hönningen

 

Bauernsohn im Hönninger Stadtwald vom Stier getötet

Wandert man vom Malberg aus in Richtung Bad Hönningen auf einem nahezu schnurgeraden Waldweg steht man unvermittelt vor einem in roter Farbe beschrifteten, steinernen Wegekreuz. Im Volksmund heißt es „Hannes Michels Kreuz“. Seit 1712 steht es im Hönninger Stadtwald auf der Passhöhe des Malberges oberhalb der Gemeinden Hausen und Bad Hönningen. Gesetzt wurde es zur Erinnerung an den jungen Bauernsohn Johannes Michel Noll.

Tatort rheinischer Westerwald: Linz/Leubsdorf

 

Als die Scheiterhaufen in Leubsdorf brannten

Unmenschliche Grausamkeiten in Linz: Gertrud S. und Elisabeth E. wurden 1631 der „Zauberei und der Buhlschaft mit dem Teufel“ bezichtigt. Und prompt wurde ihnen der Hexen-Prozess gemacht. Wenn die Anklage damals das Wort „Hexe” auffuhr, war es egal, wer die beiden Frauen beschuldigt hatte. Hexe war buchstäblich das Totschlagsargument jener Zeit.

Tatort rheinischer Westerwald: Brücke von Remagen

 

Der Verrat, der keiner war

Als das „Wunder von Remagen“ ging die kampflose Eroberung der relativ unbeschädigten Ludendorffrheinbrücke zwischen Erpel und Remagen am 7. März 1945 durch die amerikanische Armee in die Geschichte ein. Die Eroberung der Brücke erleichterte den weiteren Vormarsch der Alliierten deutlich und verkürzte den Kriegsverlauf um Monate. Der Anti-Hitler-Koalition eröffnete sich unverhofft der militärische Weg ins Zentrum Deutschlands.

Tatort rheinischer Westerwald: Linz/Nordpol

 

Wie ein Linzer eine deutsche Kolonie erobern wollte

Theodor Lerner, Sohn des damaligen Linzer Bürgermeister, ging um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert als deutscher Polarforscher und Kolonialist in die deutsche Nordpolargeschichte ein. Fast wäre es ihm sogar gelungen, für das deutsche Kaiserreich eine neue Kolonie zu erobern.

Tatort rheinischer Westerwald: Ittenbach

 

Mit Heilwasser zur schnellen Mark?

In der ersten Oktoberhälfte 1984 geriet Hanf, der nahe an Buchholz gelegene Ortsteil der Stadt Hennef unverhofft bundesweit in die Schlagzeilen der Medien. Tausende Wundergläubige strömten zu Fuß, mit Bussen und Pkws ins enge Hanfbachtal.

Tatort rheinischer Westerwald: Steimel

 

Disput über Trunkenheit endet doppelt tödlich

In der Nähe des sagenumwobenen Stangensteins oberhalb des Fockenbachtals zwischen Niederbreitbach und Fockenbachsmühle verübte im Juli 1866 der fürstlich-wiedische Revierförster Heinrich Bankauf Selbstmord.

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